7 gute Gründe déi Lénk zu wählen

08/17/2011


déi Lénk stehen für eine demokratische, soziale und ökologische Erneuerung der Gemeinden.

7 gute Gründe déi Lénk zu wählen

 

1. Wirkliche Demokratie

Demokratie darf sich nicht darauf beschränken, alle paar Jahre wählen zu dürfen, sondern braucht, um lebendig zu sein, neue Formen der Beteiligung.
déi Lénk wollen deshalb einen „Bürgerhaushalt” einführen. Damit können sich die Bürger mit Ideen und Vorschlägen aktiv an der Aufstellung des Gemeindebudgets beteiligen und erhalten mehr direkten Einfluss auf die Gemeindepolitik.

2. Erschwingliche Wohnungen

Die enorm hohen Miet- und Kaufpreise der Wohnungen sind ein Hauptgrund für die Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Dies ist seit Langem gewusst, doch geändert hat sich nichts. Im Gegenteil: die Situation hat sich in den vergangenen Jahren sogar noch verschärft.
déi Lénk fordern, dass die Gemeinden ihre Verantwortung übernehmen und selber bezahlbaren Wohnraum schaffen. 10% aller Wohnungen auf dem Gebiet der Gemeinde sollen mittelfristig soziale Mietwohnungen sein.

3. Gestaffelter Wasserpreis

Bis vor kurzem wurde die Wasserversorgung der Bevölkerung zum großen Teil aus dem Gemeindebudget finanziert. Durch das unsinnige Kostendeckungsprinzip müssen die Bürger nun das Dreifache oder gar Vierfache für Wasser und Abwasser zahlen!
déi Lénk wollen einen Wasserpreis einführen, der in verschiedene Abstufungen eingeteilt ist:

• 0 bis 50 Liter täglich pro Person: gratis
• 50 bis 150 Liter täglich pro Person: aktueller Preis
• ab 150 Liter täglich pro Person: doppelter Preis

Solch ein gestaffelter Wasserpreis ermöglicht allen Leuten ein menschenwürdiges Leben, ist sozial gerecht und bestraft die unsinnige Verschwendung von Wasser. Bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch (etwa 150 Liter täglich pro Person) kann eine vierköpfige Familie so jeden Monat zwischen 21€ und 30€ sparen!

4. Förderung alternativer Energien

Die Energieversorgung gehört in öffentliche Hand. Nur so kann garantiert werden, dass die Bevölkerung nach transparenten Kriterien versorgt wird und dass sowie soziale und ökologische Interessen Vorrang haben vor Privatinteressen.
déi Lénk setzen sich dafür ein, dass jede Gemeinde mittelfristig so viel Strom produziert, wie die Haushalte in der Gemeinde verbrauchen. Um dies zu erreichen müssen vor allem Solardächer massiv gefördert werden.

5. Öffentliche Ganztagsschulen

Das luxemburgische Bildungssystem verschärft die sozialen Unterschiede der Kinder, anstatt sie auszugleichen. Viele Elternpaare und Alleinerziehende müssen arbeiten gehen und können sich tagsüber kaum oder gar nicht um die Schulbildung ihrer Kinder kümmern.
Déi Lénk setzen sich deshalb für ein flächendeckendes Angebot an kostenlosen öffentlichen Ganztagsschulen ein, die sozial benachteiligte Kinder von klein an besonders fördern und es vielen Eltern ermöglichen, Beruf und Familie zu vereinbaren.

6. Keine Privatisierungen kommunaler Dienstleistungen

Die Privatisierungen öffentlicher Dienstleistungen der vergangen Jahrzehnte haben europaweit verheerende Folgen für die Gesellschaft gehabt. Mittlerweile sind viele Gemeinden wieder dazu übergegangen, diese Dienstleistungen für teures Geld zu rekommunalisieren.

déi Lénk widersetzen sich auch in den Gemeinden konsequent allen Versuchen, öffentliche Dienstleistungen oder Güter zu privatisieren! Auch die großen Investitionsprojekte der Gemeinden müssen von der öffentlichen Hand getätigt werden, und nicht durch sogenannte Public-Private-Partnership (PPP)-Projekte ersetzt werden, was in den meisten Fällen nichts anderes als eine schleichende Privatisierung ist.

7. Eine andere Umverteilung

In den vergangenen Jahren wurde auch in den Gemeinden der gesellschaftliche Reichtum von unten nach oben verteilt: den großen und hochprofitablen Unternehmen werden Steuergeschenke gemacht und die Bürger müssen im Gegenzug immer mehr Taxen zahlen (Wasser, Müll, usw.). Dies ist sozial doppelt ungerecht, weil es in erster Linie die bescheidenen Einkommen trifft.
déi Lénk wollen die Senkungen der Gewerbesteuer – das ist eine Steuer auf den Gewinnen von großen Unternehmen – wieder rückgängig machen, damit Betriebe mit hohen Profiten wieder ihre gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssen.

 

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