Stellungnahmen
« Nein zu der Hochspannungsleitung zwischen Frankreich und Luxemburg » lautete die Forderung von dem linken Gemeinderat Diderich Gary in einer Motion die er dem Gemeinderat am 28ten März 2012 unterbreitete. Die sogenannte SOTEL Leitung ist mittlerweile schon eine Weile auf Differdinger Gelände verlegt und somit hat Differdingen keine wirklich Einflussnahme mehr, doch nach der Forderung zur Schliessung des AKW Cattenom im April 2011 müsste es eine logische Konsequenz sein sich auch gegen diese direkte Anbindung an das französische Stromnetz auszusprechen.
Im Bezug auf die Berichterstattung über unsere Pressemitteilung im Dossier "Presbytère" hat Claude Meisch Stellung zu den "Vorwürfen" von déi Lénk Déifferdeng genommen.Ähnlich wie in der Gemeinderatssitzung am 11. Januar 2012 unterlässt es Claude Meisch aber auf die eigentlichen Fragen zu antworten und bevorzugt es vermeintliche Klarstellungen in den Vordergrund zu stellen. Eigene Aussagen von Claude Meisch während der letzten Gemeinderatssitzung, welche in der Pressemitteilung von déi Lénk Déifferdeng aufgegriffen wurden, werden nun als Vorwürfe dargestellt. Die eigentlichen Fragen bleiben jedoch offen ...
Am 05.12.11 musste das Innenministerium beim Projekt „Ancienne Maison Presbytère“ in Differdingen eingreifen. Eine neue Ausschreibung wurde gefordert und der Innenminister äußerte sich aufgrund Beschwerden von oppositionellen Gemeinderäten beim Distriktskomissar in mehreren Punkten kritisch zu dem Projekt, sowohl in der Form (aus dem „Gîte“ wurde ein Hotel ohne neue Ausschreibung, der vorgeschlagene Mietvertrag war mit einer Person oder einer Firma mit mehrheitlicher Beteiligung dieser Person) wie auch in der Substanz (der Innenminister schreibt in seinem Brief, dass das Hotelwesen dem privaten Markt überlassen werden soll und die Gemeinde beweisen muss, dass es ein wirkliches Bedürfnis gibt und, dass wirklich keine privaten Akteuere ohne Eingriff der Gemeinde dieses Bedürfnis decken würden) ...
Die Differdinger Sektion von « déi Lénk » hat in ihrer Sitzung vom 21. November über das Koalitionsprogramm der DP/déi Gréng Majorität beraten.
Neben wohlklingenden aber vagen Aussagen, kritisieren wir die unsoziale Ausrichtung welche zum Teil unter dem Deckmantel von "sozialer Mixität" verkauft wird. In den Bereichen Mitbestimmung der Bürger und Bürgerinnen, einer sozial und ökologisch gerechteren Taxenpolitik und der Schaffung von bezahlbarem Mietwohnraum haben die Koalitionsparteien keine Ambitionen.
Op Ufroe vum "Déifferdang Magazine" huet eis Sektioun Stellung zu deser Froe geholl:
Wat sot där zum Wahlresultat vun ärer Partei a wat sinn d’Haaptakzenter déi fir d’Zukunft vun der Stad Déifferdeng elo musse gesat ginn?
Wie ist das möglich? Braucht der Differdinger Schöffenrat Nachhilfe in Mathematik, oder bedeutet das Mantra „Strukturwandel“, dass nur die gut betuchte obere Mittelklasse in Zukunft nach Differdingen ziehen soll? Oder: Soll das profitable Geschäft mit Immobilien komplett privaten Promoteuren überlassen werden? Anzeigen können sie ja schon auf differdange.lu posten...
In Differdingen wird anscheinend nicht privatisiert. Dies behauptet Bürgermeister Meisch öffentlich in Versammlungen und so steht es auch im Koalitionsprogramm von DP/Déi Gréng von 2005. Doch die Realität sieht anders aus. Z.B. wird das öffentliche Schwimmbad mit öffentlichen Geldern, also von allen Differdinger Bürgern, finanziert, aber zukünftig für private Gewinnzwecke benutzt. Private Putzfirmen, private Busfirma als Betreiber des Diffbus, … Keine Privatisierungen??!!
Li Stoos und Alain Schartz waren beide in der Differdinger Kulturkommission. In diesem Interview erklären sie ihre Kritik, Gedanken und Ideen für eine nachhaltige und substanzielle Kulturpolitik in Differdingen.
Das Wasser aus dem Hahn soll integral und kostendeckend von den Haushalten bezahlt werden, damit die Menschen verantwortungsbewusst damit umgehen! Da ist sich im Gemeinderat jeder einig, auch die Opposition! Diese Politik wird vom CSV Innenminister mit Nachdruck vertreten. Was ist von diesem „Kostendeckungsprinzip“ zu halten?
Partizipation wird offiziell von DP/Déi Gréng groß geschrieben. Daniel Schneider war Mitglied des ersten Jugendgemeinderates in Differdingen, und eine lebendige Demokratie liegt ihm am Herzen. Er wirft einen Blick hinter die schöne Fassade und fordert mehr als nur Schein, nämlich wirkliche und ernst gemeinte Mitwirkung.
Klare und kritische Worte findet der ehemalige „Déi Gréng“-Schöffe Jeannot Logelin im Interview über seine Kandidatur auf der Liste von „déi Lénk“.
Vor 6 Jahren warst du Spitzenkandidat bei den Grünen und warst über 4 Jahre Schöffe der DP/Déi Gréng-Koalition. Warum hast du frühzeitig aufgehört in dieser Funktion?
Nach den Wahlen 2005 hatte die DP eine erdrückende, aber nicht absolute Mehrheit erlangt. Es war also von Anfang an klar, dass die Grünen in einer Koalition mit solch einem übermächtigen Partner nicht viel zu sagen hätten. Dies hat sich schon in den Koalitionsverhandlungen durch eine ausgeprägte Arroganz von verschiedenen DP-Vertretern gezeigt. Der Anfang der Zusammenarbeit in der Koalition hat meine Meinung bestätigt. Dazu kam ein gewisser Druck der eigenen Fraktion, der mich bewogen hat aufzugeben.
Hei déi zweet Editioun vun der Zeitung fir Déifferdeng mat villen interessanten Stellungnahmen a Fuerderungen.
D'Sandra Laborier (Déifferdeng) iwwert konkret Biergerbedeelegung an der Gemeng Déifferdeng!
Das leider zum ArcelorMittal-Konzern gehörende, alte „Red-Boys“-Fußballfeld auf „Wierkgaart“, würde sich hervorragend für eine Gärtnerei und eine damit verbundene Imkerei eignen!(1)
Dieses Projekt schreibt sich ein in den Kontext des „Déi Lénk“-Vorschlags, den gesamten „Thillebierg“ und dessen Umgebung unseres, von unseren Ahnen ererbtem landschaftlichen Patrimoine, unter Naturschutz zu stellen. „Déi Lénk“ setzen sich dafür ein, dass die Gemeinde dieses Areal kauft. Somit soll dafür gesorgt werden, dass dieses Gebiet nicht zum Opfer und Spielball des modernen „Raubrittertums“ (wie Baulöwen, Promoteuren, Spekulanten und deren lokalen Politvasallen) wird!
Auf über 5000m2 Fläche (alleine das Spielfeld) ist hier Vieles möglich!
déi Lénk Déifferdeng setzen sich ein für eine wirklich nachhaltige, demokratische und soziale Politik in ihrer Gemeinde. Wir fordern Einsparungen von natürlichen Ressourcen, und abgesicherte Arbeitsplätze. Prestigeprojekt Aqua Sud hat damit NICHTS zu tun, vor allem nicht als PPP.
Innenminister Jean-Marie Halsdorf ließ dem Differdinger Gemeinderat vor Kurzem mitteilen, dass das Projekt in Lasauvage zur Umwandlung des alten Pfarrhauses in ein Hotel vorerst nicht genehmigt werden kann. „déi Lénk Déifferdéng“ setzt sich schon länger mit diesem Projekt auseinander und hat auch juristischen Rat eingeholt. In diesem konkreten Fall besteht die Möglichkeit, dass mit der bisherigen Vorgehensweise bei der Ausschreibung unlautere Verhandlungen geführt wurden und womöglich eine Privatperson bevorteilt wurde.
Nach den Wahlen 2005 hat die DP/Déi Gréng-Koalition ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie haben versucht, den Anschein aufrecht zu erhalten, dass nach dem LSAP-Stillstand endlich wieder etwas geschieht. aber dabei immer mehr soziale, ökologische und demokratische Aspekte außer Acht gelassen.
De Gary Diderich (Sektioun Déifferdeng) schwätzt iwwert d'Geforen vun der Privatiséirung op kommunalem Niveau.

















