N° 220 - Inhalt Sommaire
- Continuation du salaire: ,déi Lénk' a malheureusement vu juste!
- CSV will Anfangsgehälter im öffentlichen Dienst kürzen: Nichts hinzugelernt!
- „Schottische Dusche” für die Gemeinden
- „Hotel Mama” für öffentliche Bedienstete?
- „Milliarden verschleudert” für Banken
- Und damit Basta! sagte Krecké den Briefträgern
- Die sieben Todsünden des Herrn Lucien Thiel…
- Il faut démocratiser l’Europe
- G20 - Die Großen unter sich. Und der Hunger in der Welt?
- déi Lénk: liste des candidat-e-s pour les élections européennes
- Le PCS veut sauver l’emprise cléricale.
- Vor dem NATO-Gipfel: Meinungs- und Demonstrationsfreiheit sind Grundrechte!
- Spannend wie ein Wirtschaftsthriller: „Let’s make money”
- Yvan Colonna: un verdict connu d’avance
- Kurz berichtet
- Agenda
Continuation du salaire: ,déi Lénk' a malheureusement vu juste!
(goosch.lu) Les anciens ouvriers, fraîchement promus «salariés», qui travaillent sur équipes, souvent la nuit et le dimanche, ont eu une sacrée frayeur quand ils s’aperçurent, au début de l’année, que leur salaire était amputé de plusieurs centaines d’euros en cas de maladie. C’est l’effet de l’entrée en vigueur, au début de cette année, de la loi sur le statut unique. Les syndicats sont désemparés, les socialistes ne prennent pas position, Biltgen et Di Bartolomeo tergiversent.
Pourtant il aurait suffi de prendre connaissance de l’avis de 25 pages sur le statut unique que déi Lénk a publié le 14 novembre 2007, à une époque où le projet de loi venait d’être publié. Cet avis était remis et exposé aux syndicats, transmis à tous les députés et au Conseil d’Etat (la seule instance à en faire largement usage dans son propre avis). Voici quelques passages sur la question actuellement discutée:
«Avec la généralisation de la continuation du salaire, la caisse n’intervient plus pour les ouvriers pendant l’obligation patronale. Pour toucher leur salaire pendant la maladie, les salariés doivent le cas échéant saisir le tribunal du travail et faire exécuter le jugement obtenu (et, si l’huissier ne peut exécuter, assigner en faillite pour récupérer leur dû par la garantie de l’Etat après faillite). Ils seront sans revenu pendant de longs mois.
Cela signifie que notamment les heures supplémentaires ou de dimanche prévisibles et habituellement prestées ne seront plus rétribuées pendant la maladie, les contrats de travail ne prévoyant pas une rémunération sans prestation de travail. Cela implique une perte de revenu sensible pour des ouvriers, dont c’est un mode de rémunération fréquent. Mais aussi des employés privés dont le salaire a jusqu’à présent été payé sur le mode des ouvriers risquent d’être désavantagés.
Des salariés à temps partiel qui travaillent plus que ne le prévoit leur contrat de travail risquent aussi de toucher seulement leur salaire contractuel de base et non plus leur salaire réel tel qu’il aurait été perçu en cas de continuation du travail. Le nouveau système retiendra certainement des salariés malades de prendre leur congé de maladie par crainte d’une perte de salaire!»
Citons encore un des nombreux articles sur le sujet paru dans Goosch no 145: «Noch hat sie [la gauche en général] es in der Hand, dem schwarzen Hund [Juncker] die Tür auf der Nase zuzuknallen. Denn seine Absicht bei der „Lohnfortzahlung” entspricht dem, was die Franzosen einen «acte scélérat» nennen: PERFIDE UND VERBRECHERISCH!»
C’était à une époque où il était encore temps.
CSV will Anfangsgehälter im öffentlichen Dienst kürzen: Nichts hinzugelernt!
Mit ihrer Forderung nach Kürzung der Anfangsgehälter im öffentlichen Dienst zeigt die CSV klar und deutlich, dass sie nichts aus der Krise hinzugelernt hat und zeigt wohin die Sozialpolitik unter ihrer Regie nach den Wahlen führen soll: zur weiteren Umverteilung von unten nach oben.
Statt die niedrigen Gehälter im Privatsektor anzuheben (wir erinnern daran, dass jeder vierte Beschäftigte in Luxemburg für einen Mindestlohn arbeitet, der unter der offiziellen Armutsgrenze liegt!) und so zur sozialen Gerechtigkeit beizutragen, will die CSV die in den 60er Jahren erkämpften Anfangsgehälter im öffentlichen Dienst kürzen und damit die schlechte Entlohnung im Privatsektor legitimieren. Statt die Spekulanten und die wirklichen Schuldigen der Krise zur Kasse zu bitten, werden diesen weitere Millionen in den Rachen gesteckt, und die Schaffenden sollen dafür berappen!
Außerdem werden so wieder einmal die öffentlichen Bediensteten als Schmarotzer hingestellt und der Sozialneid geschürt. Nicht umsonst spendet die ADR als erste Beifall zum Vorhaben der CSV! Erstaunlich ist auch die Haltung der LSAP, die meint, derartiges solle man nicht laut oder öffentlich ankündigen, und die der Grünen, die finden, dass da was dran sei...
déi Lénk widersetzen sich, zusammen mit den Gewerkschaften, vehement diesem Vorhaben; stattdessen setzen sie sich ein für eine substantielle Anhebung des Mindestlohnes und der unzureichenden Anfangsgehälter im Privatsektor.
Es sei ebenfalls darauf hingewiesen, dass die CSV dafür eintritt (Wahlprogramm Seite 27), dass die Zahl der tatsächlichen Versicherungsjahre für jeden Arbeitnehmer bei Ruhestandsantritt nicht unter 40 Jahren liegen soll (auch im öffentlichen Dienst), was eine drastische Erhöhung des Rentenalters mit sich bringen würde. Und diejenigen, die dies nicht schaffen, würden in die Altersarmut abgedrängt. Ein ähnliches Vorhaben der LSAP konnten wir verhindern; jetzt gilt es dem Vorhaben der CSV ebenfalls einen Riegel vorzuschieben.
Mitgeteilt von déi Lénk, 31.3.2009
„Schottische Dusche” für die Gemeinden
Justin Turpel - Als „schottische Dusche” bezeichnet die „Spezialkommission Wirtschafts- und Finanzkrise” die Rosskur, die sie den Gemeinden in ihrem 21-Punkteprogramm verschreiben will. Zur Erklärung: eine „schottische Dusche” erlaubt es, in kurzfristigen Intervallen die Wassertemperatur von warm auf kalt zu wechseln, was der Körper als wohltuend und belebend empfindet. Doch die Dusche, die die Spezialkommission den Gemeinden verschreiben will, ist alles andere als eine Wohltat. Geht es doch darum „alle ursprünglich geplanten Investitionsvorhaben durchzuführen, so als wenn nichts wäre, Austeritätsgedanken würden das Klima nur negativ beeinflussen und den Wirtschaftsrückgang verstärken”. Darüber hinaus sollen die Gemeinden „dem Beispiel des Staates folgen, der verschiedene Projekte vorgezogen hat, um die leeren Auftragsbücher der Bau- und Fertigungsunternehmen ins Gleichgewicht zu bringen.”
Andererseits müssten die Gemeinden sich aber bewusst sein, dass „die Steuereinnahmen krisenbedingt zurückgehen werden.” „Ein brutaler Abfall der Betriebssteuer, der bevorsteht, wird einen entsprechenden Rückgang der Gewerbesteuer mit sich bringen, die immerhin die Hälfte der Gemeindeeinkünfte darstellen.” „Einerseits”, so resümiert die Spezialkommission, „sollen die Gemeinden voll und ganz am Investitionsprogramm der Regierung teilnehmen, andererseits müssen sie sich in Kürze auf magere Jahre einstellen”, und „die Spezialkommission weist die Gemeindeverantwortlichen jetzt schon auf die radikale Wende hin, die sich ihnen sehr bald aufdrängen wird und die in einer forcierten Austeritätspolitik münden wird.”
So kann eine sinnvolle Verwaltung der Gemeindefinanzen nicht aussehen. Erst alles in Bauvorhaben investieren, und dann kein Geld mehr haben, weder für die normalen Funktionskosten der neuen Projekte, noch für andere Dienstleistungen im Interesse der Bürger!? Uns dünkt, dies ist nicht bloße Kurzsicht: Hier wird gehofft, dass die Gemeinden jetzt ihre Projekte realisieren und sie anschließend privatisieren! Und die vorausgesagten Einkommensverluste für die Gemeinden fließen sowieso direkt in die Bilanzen der Unternehmen. Erinnern wir daran, dass die Regierung in ihrem Konjunkturpaket vorgesehen hat, die Betriebssteuer von 22 auf 21% zu senken und den „droit d’apport” abzuschaffen, wodurch der Allgemeinheit 185 Millionen verloren gehen. Das sind alles Gelder, welche die Gemeinden dringen benötigen würden. Auch die Gemeinden haben ein dringendes Interesse daran, die Umverteilung von unten nach oben zu stoppen!
„Hotel Mama” für öffentliche Bedienstete?
Guy Kersch - Auf dem CSV-Kongress sagte Herr Juncker neulich: „Es kann nicht sein, dass die privaten Unternehmen die Beschäftigten ausbilden und dass diese dann für mehr Geld in den öffentlichen Dienst wechseln”. Klingt eigentlich recht einleuchtend. Dabei muss man aber – wie so oft bei unserem verehrten Herrn Staatsminister – das beachten, was er zu erwähnen „vergaß”:
Erstens sind viele Leute, die im Privatsektor arbeiten, armutsgefährdet, weil sie nur den Mindestlohn oder knapp mehr verdienen. Zweitens bekommen die Betriebe, die ausbilden, die Sozialbeiträge und 27% der Lehrlingsentschädigungen vom „Fonds pour l’emploi” zurückerstattet. Drittens verteilt die Regierung die Steuererleichterungen für Betriebe mit der Gießkanne, anstatt sie von der Übernahme sozialer Verantwortung abhängig zu machen, wozu u.a. auch die Ausbildung gehört.
Vor allem aber gesteht Juncker mit seiner Aussage ein, dass er und seine Regierung auf einem weiteren Gebiet versagt haben: Obschon es an Lehrstellen mangelt, übernimmt der Staat keinerlei Verantwortung, was die Ausbildung im Handwerk angeht – im Gegensatz etwa zu verschiedenen Gemeinden oder zur CFL. Würde der Staat die Leute, die er braucht, selbst ausbilden, würde sich das Problem der Abwanderung von den privaten Unternehmen zum Staat gar nicht stellen. Dann gäbe es kein Argument, die Anfangsgehälter beim Staat zu kürzen – und die CSV könnte nicht mehr vom eigentlichen Problem ablenken: den zu niedrigen Löhnen im Privatsektor.
Es ist gewusst, dass Sozialabbau die Krise nur verschlimmern kann. Schon jetzt leiden die Geschäfte und Restaurants unter dem Rückgang der Kaufkraft durch die Indexmanipulation und die steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Die Absicht der CSV, gerade die Berufseinsteiger beim Staat schlechter zu stellen, trifft vor allem junge Menschen, die eine Familie gründen und eine eigene Wohnung erwerben wollen. Da Herr Juncker schon vor Jahren öffentlich zugab, in der Wohnungsbaupolitik komplett versagt zu haben, sind die Pläne der CSV umso niederträchtiger. „Strukturreformen” nennt Arbeitslosenminister Biltgen beschönigend den geplanten Angriff auf die jungen Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Gerade er, der bei der Einführung des 5611-Gesetzes den Jugendlichen vorwarf, noch mit 25 oder 30 Jahren im „Hotel Mama” zu wohnen!
„Milliarden verschleudert” für Banken
André Hoffmann - Für die Rettung der Banken gebe die deutsche Regierung Milliarden aus, ohne darüber nachzudenken, wie ein künftiges, „nachhaltiges” Finanzsystem überhaupt aussehen sollte: so der Vorsitzende des deutschen Nachhaltigkeitsrates Volker Hauff (SPD) zur Krisenpolitik der deutschen Regierung (Interview bei SPIEGEL-ONLINE). „Milliarden werden ohne Sinn und Verstand verschleudert”, über die wirklichen Ursachen der Krise werde kaum nachgedacht, und überall seien die Akteure am Werk, die die Krise verursacht hätten. Keiner rede über die Fehler. Hierzulande sieht es ja nichts anders aus.
Zur künftigen Regulierung der Finanzmärkte fordert Hauff: keine Finanzinstitutionen außerhalb der Bankenaufsicht, Strafbarkeit für Finanzprodukte, die nicht an der Börse zugelassen sind, und für die, die nicht im Besitz derjenigen sind, die damit handeln. Auch Hauff aber fragt nicht, wie die Finanzblase überhaupt entstehen konnte. Ohne die Aushöhlung des sozialstaatlichen Regelwerks und die riesige Umverteilung von unten nach oben wäre die Anhäufung von Geldreichtum überhaupt nicht möglich gewesen. Zur nachhaltigen Entwicklung gehört also auch die Umkehrung der sozialen Verteilung.
Zu Recht weist Hauff darauf hin, wie hart die Krise die Bevölkerung in den Ländern der dritten Welt treffen wird, und er erinnert an die düsteren Prognosen der Weltbank: „dass nur aufgrund der Finanzkrise Millionen von Menschen in die Armut rutschen, Hunderttausende von Kindern sterben werden” – wenn nicht viel konsequenter als bisher geholfen wird. Die heutige Entwicklungshilfe mache nur einen Bruchteil dessen aus, was dort an Geldern abfließe. Ergänzen wir: in die Kassen der Konzerne und Banken des Nordens!
Der Klimawandel und die Welthungerkrise dürfen nicht in der öffentlichen Debatte zurückgedrängt werden. Die Klimakatastrophe bleibt nicht aus, nur weil es auch eine Finanzkrise gibt – eher im Gegenteil. Gerade deswegen sind alle momentanen Maßnahmen zur Krisenbewältigung unbedingt auf ihre ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu prüfen. Dies gilt für Deutschland, für Luxemburg, für die Politik der Europäischen Union – und etwa auch für den Internationalen Währungsfonds, dem nun für Luxemburg aber nicht viel Besseres eingefallen ist als „den Indexmechanismus zu überdenken”.
Und damit Basta! sagte Krecké den Briefträgern
Janine Frisch - Stimmungswechsel bei den Briefträgern. Noch vor zwei Jahren wurde Krecké als Hoffnungsträger gefeiert. Beim Kongress vom letzten Samstag verlor der Minister die Nerven. Aus dem gemütlichen Jeannot wurde ein Mister Basta, ein Genosse der Bosse, der sich keine „Unterstellungen” und keine Unterbrechungen gefallen lässt.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Eugène Kirsch hatte eigentlich nur darauf hingewiesen, dass es nun an den Lohnempfängern sei, für die Fehler der Banken zu büßen, dass die Privatisierung der Post noch verhindert werden könne, dass die Gnadenfrist von zwei Jahren für Luxemburg keine Rettung, sondern Teil einer Salamitaktik sei und dass man in Frankreich und in Belgien sehe wohin der Weg führe: zu 8 Euro-Jobs für Briefausträger, zu Entlassungen, Postschließungen und Gefahren für Umwelt und Briefgeheimnis.
Krecké versuchte es zuerst auf die vertrauliche Art: „Eugène, Du willst keine Privatleute, keine Politiker (an der Spitze der Post), was willst dann eigentlich? Den Großherzog vielleicht?” Kein Gelächter im Saal; die Briefträger wissen sehr wohl worum es geht und spüren den täglichen Druck. „Wir haben zwei Banken gerettet. Wir hatten nicht die Wahl. Wenn wir es nicht getan hätten, dann würdet ihr jetzt um euren Lohn bangen. Was ist überhaupt geschehen? Bei der Post ist noch keinem ein Haar gekrümmt worden. Ihr habt einen guten Arbeitgeber.” Proteste aus dem Saal. „Dir musst Iech dach gudd an ärem Betrieb fillen.” Unterbrechungen aus dem Saal: „Da komm emol dohi schaffen …”
Was der Präsident erzählt habe, sei „Quatsch”. Die Regierung habe nicht vor, die Post in eine Société anonyme zu verwandeln. Es kämen nur neue Partner hinzu wie bei der CEGEDEL, der Staat würde nicht aus der Gesellschaft austreten. „Wat soll dee Blödsinn?” Und dann wurden Kreckés Worte immer bedrohlicher. Die Postdirektive würde nicht mehr rückgängig gemacht. Die Liberalisierung würde nicht in Frage gestellt. Es bestehe überhaupt keine Gefahr - weder für den Universaldienst noch für die Arbeitsplätze. Alles andere seien Märchen. Und damit Basta!
Die sieben Todsünden des Herrn Lucien Thiel…
Justin Turpel - Herr Lucien Thiel, ehemaliger Berater der Bankenvereinigung und derzeit deren Vertreter im Parlament, ist ein frommer Mensch. Er beichtet nicht nur zu Ostern, sondern tat dies schon zu Weihnachten, und zwar mit einem Artikel von 3 Seiten im ‚Land’ vom 19. Dezember 2008 über „Die sieben Todsünden des Casino-Kapitalismus”. Dort führt der reuige Berater der Bankenvereinigung drei Gründe für die Finanzkrise an: die Globalisierung, den Handel mit verbrieften Werten (Titrisation) und die blinde Gier nach leicht verdientem Geld. Die Sünder, die die Krise verschulden, seien die golden boys der Investment-Banken, die fanatischen Anhänger der so genannten Derivate, des leicht verdienten Geldes mit dem Geld anderer Leute. „Die sieben Todsünden des Casino-Kapitalismus” sind laut Herrn Thiel: erstens die Derivate und die Spekulation, zweitens die Kurzsichtigkeit des Systems, drittens die Bewertung der Betriebe nach kurzfristigem Marktwert, viertens der exotische Mix der neuen Finanzprodukte, fünftens die Macht der Rating-Agenturen, sechstens die Anfälligkeit der Börse, und siebtens nochmals „die blinde Liebe zum Geld”. Thiel resümiert seine Kritik am Casino-Kapitalismus mit dem Zauberlehrling Goethes: „Die ich rief die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.”
Als Präsident der Spezialkommission Wirtschafts- und Finanzkrise hatte der Zauberlehrling Thiel die Möglichkeit, die Geister, die er gerufen hatte, zu vertreiben. Doch als guter Katholik braucht Herr Thiel dies nicht; er braucht nichts zu ändern denn er kann ja immer wieder beichten.
Im einem Interview im ‚Luxemburger Wort’ von gestern Mittwoch ist Herr Thiel stolz auf das Geschaffene und den Finanzplatz: „Bereits 1995 hatten wir als ABBL sechs Entwicklungsfelder für die Zukunft aufgezeichnet. Zwei davon, das Private Banking und die Fondsindustrie haben sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Andere Nischen wurden weniger konsequent besetzt. Ich sehe weiterhin eine Chance bei der Verwaltung von Pensionsfonds. Erste Gehversuche gibt es, wir laufen uns sozusagen warm.” „Schließlich haben wir mit der Verbriefung (titrisation) ein weiteres Standbein geschaffen. Der Finanzplatz hat die Diversifizierung der Wirtschaft vorgemacht.” Und: „Wir müssen auf dem Bestehenden aufbauen.” Leben in Sünde oder „blinde Liebe zum Geld?”
Land, 19.12.2009; LW, 1.4.2009
Il faut démocratiser l’Europe
Michel Erpelding - Sans Europe démocratique, il n’y aura pas d’Europe sociale. Car si l’UE peut actuellement mener une politique néolibérale, cela est avant tout dû à l’irresponsabilité de ses dirigeants. Les référendums de 2005 et de 2008 l’ont montré: si on les laisse décider par eux-mêmes, la plupart des Européens ne veulent pas d’une Europe à la sauce néolibérale. Or c’est précisément cette contestation que les dirigeants politiques veulent étouffer en prônant le maintien du système institutionnel actuel. Fondé sur la confusion des pouvoirs, la multiplication des instances de décision et l’absence de responsabilité des décideurs, ce système est en effet le rêve de tout politicien soucieux d’échapper à l’emprise des électeurs. Barroso perd les élections au Portugal en 2004 à cause de ses politiques néolibérales? Il se fait nommer Président de la Commission. Juncker et Frieden veulent libéraliser la Poste? Ils disent que c’est «Bruxelles» qui en a décidé ainsi. La Commission veut réintroduire la directive Bolkestein édulcorée par le Parlement? Elle renvoie la balle à la Cour de Justice européenne qui, fidèle à ses habitudes, s’exécute. Cette manière de procéder est une insulte à la démocratie.
Il faut se rendre à l’évidence: l’UE n’est plus une simple organisation internationale chargée d’administrer un marché commun. C’est un espace politique de près de 500 millions d’habitants, dont elle régit la vie de tous les jours. Le problème n’est pas que tant de décisions se prennent au niveau européen, car faire partie de ce grand ensemble permet théoriquement aux États de mieux protéger leurs populations contre les retombées négatives de la mondialisation. Le problème est que beaucoup de ces décisions, malgré leur importance, ne jouissent d’aucune légitimité démocratique.
Il n’y a pas de temps à perdre: il faut démocratiser l’Union. Cela passe avant tout par le Parlement qui, en sa qualité de seule institution communautaire dont les membres sont élus à l’échelle du continent au suffrage universel direct, doit pouvoir dominer le jeu politique européen. Il est donc indispensable de lui conférer le pouvoir de faire et défaire la Commission, de proposer des lois et de sanctionner l’activisme souvent excessif de la Cour de Justice. Pour ce faire, il faudra réécrire les lois fondamentales de l’Europe. Et c’est prioritairement au Parlement européen que doit incomber cette tâche.
G20 - Die Großen unter sich. Und der Hunger in der Welt?
Frank Jost - Wieviel Geld für die Banken? Was tun mit den Steueroasen, Spekulationsfonds, Notierungsinstituten, Zentralbanken, IWF und Weltbank…? Und wie die Weltwirtschaft wieder in Gang bringen? Das sind die Fragen, die der G20-Gipfel der starken Nationalökonomien in London behandeln will. Und wie ist es mit den Fragen, die Millionen von Menschen ganz oben liegen, weil sie sie von ganz unten sehen?
„Die Regierungen geben hunderte von Milliarden Dollar aus um versagende Banken und Geldinstitute am Leben zu halten, während das Welternährungsprogramm unterstreicht, dass 3 Milliarden US-Dollar genügen würden, um alle hungrigen Kinder des Planeten zu ernähren. Die ganze Situation könnte mit nur 30 Milliarden $ im Jahr umgekehrt werden.” (Guy Ryder, Generalsekretär der Internationalen Gewerkschaftskonföderation) Der Generalsekretär der Internationalen Union der Beschäftigten des Ernährungssektors, Ron Oswald: „Der Hunger herrscht vor allem in ländlichen Zonen und die Landarbeiter zählen zu den Personen, deren Ernährungssituation am schlechtesten ist. Sie haben Hunger, weil sie arm sind und sie sind arm weil ihre elementaren Rechte (…)Tag für Tag verletzt werden.”
Wir hatten bereits berichtet, dass die FAO neue Preissteigerungen der Lebensmittel und neue Hungersnöte befürchtet. Der Preissprung vom Sommer 2008 ist etwas abgeklungen, doch sind etwa die Weizenpreise noch um 71 % höher als 2005. In 32 Ländern besteht noch eine alimentäre Krisensituation. Die Krise hat bereits manche Staaten der früheren 2. Welt ruiniert; wird sie die 3. Welt in die Katastrophe stürzen?
Werden die Großen 20 die Linie von Währungsfonds, Weltbank und WHO-OMC revidieren, die armen Länder auf Lebensmittelexporte zu spezialisieren, anstatt ihre Lebensmittelsicherheit zu unterstützen? Werden sie einen internationalen Preisstopp für die Hauptnahrungsmittel verhängen? Werden sie die Gewinne aus der Spekulation auf den Lebensmittelpreisen zu 90% besteuern? Werden sie mit dem Unsinn (Jean Ziegler nennt es Verbrechen an der Menschlichkeit) aufräumen, aus Lebensmitteln Sprit herzustellen? Werden sie die Kyotokriterien nach oben drücken, um den Naturkatastrophen im Süden entgegen zu wirken? Oder werden sie nur vor der eigenen Tür kehren und den Hunger Hunger sein lassen?
déi Lénk: liste des candidat-e-s pour les élections européennes
La liste de déi Lénk pour les élections européennes a une réprésentation optimale. Elle est paritaire, donc il y a trois candidates et trois candidats, et elle prend en considération la présence de beaucoup de citoyens étrangers au Luxembourg avec deux candidat-e-s n’ayant pas la nationalité luxembourgeoise. Elle porte aussi l’empreinte du renouveau: deux candidat-e-s sont des militant-e-s jeunes.
André HOFFMANN, 67 ans, professeur en retraite, est le représentant le plus connu de déi Lénk au Luxembourg. Il siégait au Parlement pour déi Lénk et était membre du conseil communal eschois pendant 30 ans et échevin de la Ville d’Esch-sur-Alzette avant que Marc Baum ne prenne la relève il y a quelques mois.
Manuel BENTO, 51 ans, chef d’équipe dans le secteur du bâtiment, est délégué syndical OGB-L et membre de la chambre des salarié-e-s. Il est le représentant de la communauté portugaise sur la liste, marié et père de deux enfants.
Michel ERPELDING, 25 ans, est étudiant à Paris. Il est ancien président de l’UNEL et porte-parole du NON au référendum pour la constitution européenne, et il milite pour les droits des étudiants à Paris.
Janine FRISCH, 61 ans, professeure d’histoire au LTC, politiquement active depuis 45 ans, était représentante de déi Lénk au conseil communal à Luxembourg-Ville. Les thèmes qui lui tiennent à cœur sont l’antimilitarisme, la lutte pour la paix et pour les droits des exclus sociaux et des réfugiés.
Fabienne LENTZ, 30 ans, fait son doctorat à l’Université de Luxembourg sur le thème de l’immigration italienne au Luxembourg. Elle milite dans la gauche depuis 4 ans et représente déi Lénk auprès du Parti de la gauche européenne.
Concetta VALVASON, 43 ans, est italienne et travaille chez Arcelor Mittal. Née à Luxembourg, elle est repartie en Italie avec ses parents avant de revenir au Luxembourg il y a 25 ans. Mère célibataire d’un garçon de 18 mois.
Le PCS veut sauver l’emprise cléricale.
Dans un communiqué du 31 mars, l’association «Liberté de conscience» rejette les revendications du PCS pour les élections:
La proposition du PCS de créer une «maison de la laïcité» est tout aussi perfide que celle de «retoucher» la formation des catéchètes et de les élever au rang de fonctionnaires. Ce changement de statut ne ferait que consolider le rôle de la catholique à l'école.
En effet, la cause de la laïcité n’est nullement promue par une institution dite laïque qui dépendrait au même titre du denier public que les communautés religieuses actuellement conventionnées par l’Etat. Or, comme nous rejetons catégoriquement toutes les conventions de ce type, pareille maison de la laïcité ne permettrait pas d’avancer sur la voie d’une séparation de l’État et des églises. Cette institution serait au contraire un argument de poids pour les cléricaux pour justifier leurs conventions et leur part du lion des subventions publiques alors que les laïques devraient se satisfaire des miettes restantes.
Pour ce qui est d’apporter quelques retouches ou remaniements à la formation des catéchètes, il est tout à fait inconcevable que les mêmes personnes qui ont fait le choix conscient d’enseigner une croyance particulière, puissent par le tour de magie d’une formation, qui resterait par ailleurs entièrement à définir, soudainement être à même d’enseigner d’autres croyances et philosophies de vivre. En effet, c’est justement leur formation spécifique de catéchète qui les disqualifie d’enseigner de manière objective d’autres croyances et leur métamorphose serait le cas échéant dictée par des considérations autres que le respect des valeurs laïques.
Vor dem NATO-Gipfel: Meinungs- und Demonstrationsfreiheit sind Grundrechte!
Das Kriegsbündnis NATO will am 3. und 4. April 2009 in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg sein 60jähriges Bestehen feiern. Mehrere 10.000 Polizisten und Millionen Euro sollen den Gipfel sichern. Der demokratische Protest gegen die 60jährige Militär- und Kriegspolitik wird dagegen bereits jetzt als Aktivitäten von Chaoten und Gewalttätern diffamiert, soll eingeschüchtert und unmöglich gemacht werden. NO-GO-Zonen, die Schließung der Grenzen und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen sollen Demonstranten mit ihrer Meinungsäußerung gegen die NATO-Kriegspolitik von den Adressaten fern halten. In Strasbourg werden durch die Polizei Friedensfahnen aus Fenstern und von Balkonen entfernt.
Dieses alles und leider vieles mehr ist eine grobe Einschränkung von Grundrechten und ein Hohn auf die Demokratie, die die NATO vorgibt weltweit mit Militär schützen und/oder durchsetzen zu wollen. Die Regierenden wollen nicht durch unserere Kritik an ihr weltweites schäbiges Verhalten erinnert und in ihren Feiern nicht gestört werden. Doch Demokratie funktioniert anders! Mischen wir uns ein!
Mit E-Mails an politisch Verantwortlichen wollen wir die für die Einschränkungen Zuständigen an ihre Aufgabe zur Wahrung von Grundrechten erinnern. Mit dem Protest vom 2. bis 4. April auf den Straßen in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg werden wir unsere Grundrechte wahrnehmen, um für die Welt Frieden und die Abschaffung der NATO zu fordern! Hier können sie Sarkozy, Merkel & co. an ihre Verantwortung erinnern: www.frieden-mitmachen.de/6/demonstrationsrecht-ist-grundrecht
Spannend wie ein Wirtschaftsthriller: „Let’s make money”
„Wenn es einen Film gibt, der eine Revolution auslösen könnte, dann ist es dieser!”
Es sei „der richtige Film zur richtigen Zeit” und „der definitiv anschaulichste Beitrag zur Finanzkrise” urteilt Spiegel TV. Für viele Akteure des internationalen Finanzmarktes birgt „Let’s make money”, der neue Film von Erwin Wagenhofer, jedoch unangenehme Wahrheiten. „Was macht die Bank mit unserem Geld?” ist die Frage, auf die der österreichische Regisseur weltweit Antworten gesucht hat. Einige Antworten sind erschreckend in ihrer schonungslosen Klarheit: „Ich glaube nicht, dass ein Investor verantwortlich ist für die Ethik, für die Verschmutzung oder das, was eine Firma verursacht, in die er investiert”, sagt Dr. Mark Moebius, Präsident Templeton Emerging Markets. „Das ist nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist zu investieren und Geld für seine Klienten zu verdienen.”
Schon mit seinem vorherigen Dokumentarfilm „We feed the world” (2005) hatte der österreichische Regisseur große Aufmerksamkeit erreicht. Wagenhofer legte offen, unter welchen unerträglichen und inakzeptablen Bedingungen in einer globalisierten Wirtschaft Waren hergestellt werden - damit sie auch in hiesigen Supermärkten preiswert angeboten werden können. Wagenhofers zweiter, ausdrücklich für ein Kinopublikum gedrehter Dokumentarfilm, ist in Deutschland und anderen Ländern bereits auf ein sehr starkes Publikumsinteresse gestoßen. Der fast zweistündige Film zeigt sehr genau, was sich hinter hohen Renditen einzelner Finanzprodukte verbirgt, welche Realitäten durch Finanzoperationen erzeugt werden und was sich die Akteure dabei denken.
Für „Let’s make money” hat Wagenhofer nach drei Jahren Recherche rund um den Globus die wichtigsten Elemente zusammen getragen, die im Nachhinein zu den Ursachen der aktuellen Finanzkrise zählen. In seiner hochklassigen Reportage über das Wesen der internationalen Finanzindustrie berichtet Wagenhofer in eindringlichen Bildern von der unerschöpflichen Gier der Rendite-Söldner und der selbstzerstörerischen Eigendynamik der internationalen Finanzindustrie.
Ab 14. April im Kino Utopia (14, avenue de la Faïencerie, Luxemburg, Tel. 22 46 11), Vorpremiere am Dienstag 7. April um 19 Uhr.
Yvan Colonna: un verdict connu d’avance
ZaRo, Corsica - Le 13 décembre 2007, Yvan Colonna est condamné en première instance à la perpétuité pour être l’assassin du préfet de Corse Claude Erignac en 1998. 27 mars 2009: En appel, ce verdict est assorti d’une peine incompressible de 22 ans! Cette sentence laisse un malaise profond, pas seulement en Corse. Car Yvan Colonna est condamné sans qu’aucune preuve de sa culpabilité n’ait été établie! Au contraire: tout dans ce procès a été arrangé pour qu’il soit condamné. Une instruction essentiellement à charge, la condamnation indicatrice prématurée par Nicolas Sarkozy (alors ministre de l’intérieur), la tenue des procès (surtout celui en appel) imprégnée d’arbitraire et d’incohérences laissent un doute prononcé et un parfum de scandale judiciaire généralisé.
Ainsi des témoins à décharge de Colonna ont été ridiculisés par le président de la cour d’assises. Entre autres la principale témoin oculaire de l’assassinat qui a toujours soutenu que le tireur, qu’elle a vu de près n’était pas l’homme dans le banc des accusés! Par contre tous les témoignages à charge ont été retenus. «Ici vous n’êtes pas en Birmanie» a lancé le principal avocat de la défense au président du parquet. Et Yvan Colonna de marteler que la cour était en mission commanditée et que sa seule tâche était de le condamner à la peine maximale.
Même si la décision de Colonna et de ses avocats de quitter le procès dès la deuxième semaine ne fait pas l’unanimité, il est certain que l’opinion publique est dorénavant imprégnée de doute et (surtout en Corse) de colère. En effet, à l’appel du comité de soutien à Yvan Colonna, 5000 personnes ont défilé sous le slogan «Ghjusticia pà Yvan» (justice pour Yvan) samedi passé à Ajaccio pour dénoncer ce qu’ils appellent unanimement une parodie de procès. En plus, fait marquant, les lycéens ont défilé en début de semaine dans plusieurs villes en Corse affrontant les CRS en nombre impressionnant et provocant. A Bastia, un jeune manifestant de 14 ans a ainsi été blessé grièvement par un tir tendu de bombe lacrymogène. Cette action n’a pas contribuée à calmer les esprits - bien au contraire: Pour samedi prochain, une autre grande manifestation est prévue à Bastia!
Le procès Colonna est terminé? L’affaire Colonna a commencé!
Voir également Goosch.lu no 168 du 20.12.2007: www.dei-lenk.lu/node/368#news-377
Kurz berichtet - En bref
1. April: Juncker dankt ab!
Er könne „die Auswirkungen der Krise auf die vielen unschuldigen Menschen nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren”, erklärte Premierminister Jean-Claude Juncker überraschend heute Morgen. „Während diejenigen, die den ganzen Schlamassel verschuldet haben, ungeschoren davon kommen, (…) müssten diejenigen, welche am wenigsten Schuld an der Krise tragen, die ganze Zeche zahlen”, ergänzte der Premier. Er könne da „nicht mehr mitmachen” und würde dem Großherzog im frühen Nachmittag seine Demission einreichen. (…)
In einer ersten Reaktion bedauert die LSAP den Schritt des Premiers: soviel Ehrlichkeit könne ein Politiker, der seine Rolle ernst nimmt, sich nicht erlauben. (…) Grünen-Chef François Bausch begrüßt Junckers Schritt und (…) bietet sich für den Posten des Vizepremiers an. RTL weiß zu vermelden, dass Juncker bereits vor Tagen der Posten eines europäischen „Koordinators für Krisen- und Finanzmanagement” angeboten worden ist…
www.dei-lenk.lu/node/1484, 1.4.2009
„Brand im alten Pfarrhaus”
jt - „Am frühen Sonntagmorgen gegen 4.40 Uhr brannte es im alten Pfarrhaus in der rue de la Crosnière in Lasauvage”, meldete die Presse am letzten Montag. Ein „fait divers” von einem Wochenende, an dem die Feuerwehren gleich in 4 Ortschaften ausrücken mussten, um Brände zu löschen. Was ist so außergewöhnlich am Brand in Lasauvage, den die Feuerwehr aus Differdingen mit 15 Mann nach etwa einer Stunde unter Kontrolle hatte? Ganz einfach: Die Tatsache, dass das Pfarrhaus seit den 90er Jahren leer steht! Anders ausgedrückt: Da gibt es ein gemeindeeigenes Haus, das seit über 10 Jahren unbewohnt ist! „Strom und Gas waren noch angeschlossen”, lautet die Fotozeile. Und das in Zeiten von Wohnungsmangel, wo viele Familien nach einer bezahlbaren Wohnung suchen und wo die Familienministerin an die Bevölkerung appelliert, Wohnraum zur Verfügung zu stellen…
Pétition
pour prévenir la criminalisation des militants de l’association SALAM qui aident les migrants à Calais. Le 23 juin prochain à 8h30 à Boulogne-sur-Mer, Jean-Claude Lenoir, vice-président de l’association SALAM, sera jugé pour délit d’outrage à CRS. Plus d’infos: www.associationsalam.org
Signez la pétition: www.lapetition.be
Agenda Agenda
Dienstag 7. April, 19 Uhr, Kino Utopia, Luxemburg-Limpertsberg: Vorpremiere – Let’s make money. Anschließend Debatte zu Fragen der internationalen Finanz mit Gaspard Denis, Forschungsbeauftragter des Centre National de Coopération au Développement in Belgien. Org: etika, OGBL etc.
Bis 16. April, 11 bis 18 Uhr, Kapelle der Abtei Neumünster, Luxemburg: Ausstellung: Lebensbilder von Madeleine Weis-Bauler, Luxemburger Autorin, Künstlerin und Widerstandskämpferin gegen die Nazi-Besatzung.
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GOOSCH.lu est édité par déi Lénk/la Gauche. Responsable du contenu : Guy Kersch (Contact: info.goosch@goosch.lu). Le jeudi, GOOSCH.lu est distribué par voie électronique et publié sur Internet. Toutes les contributions de GOOSCH.lu peuvent être diffusées ou reproduites librement, sous condition que leur contenu ne soit changé d'aucune façon et que la source soit indiquée.
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