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Donnerstag, 16. april 2009
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La crise à reculons

Michel Husson - (…) L’économie mondiale ne repartira pas spontanément parce que la crise est structurelle: les modèles de croissance des Etats-Unis et de la Chine - fondés respectivement sur l’endettement des ménages et sur le tout à l’export - sont durablement détraqués. (…)

En dépit des grands discours, l’Union européenne est en train d’imploser en tant qu’entité économique. Plusieurs pays au bord de la banqueroute, absence de volonté politique et d’instruments de coordination, relances factices et chacun pour soi: tout cela non plus ne peut être réglé en quelques mois et nécessiterait une refondation complète du mode de fonctionnement de l’Union.

Et surtout, la crise financière est loin d’être terminée. Il faut s’attendre à une longue période de défaillances et de sauvetages, comme le montrent les déboires à répétition d’AIG (American International Group): ce groupe d’assurances enfoncé jusqu’au cou dans la garantie de créances pourries a subi une perte de 62 milliards de dollars au dernier trimestre 2008. D’où une rallonge de 30 milliards de dollars qui se rajoute aux 150 déjà reçus en 2008. Personne ne sait si cela suffira et AIG trainerait encore quelques 300 milliards de dollars de credit default swaps douteux.

Même la crise hypothécaire qui a tout déclenché n’est pas résorbée. Au contraire, elle s’étend: après les subprimes, c’est au tour des Alt-A (des crédits moins douteux) de se déglinguer et, selon un analyste financier cité par The Economist, «une vague encore plus grosse se profile à l’horizon et elle englobe tous les types de prêts».

La bourgeoisie navigue à vue entre Charybde et Scylla: soit risquer de plomber pour dix ans l’économie mondiale, soit nationaliser les banques pour faire le ménage. Elle y va à reculons mais elle va être obligée de le faire, à sa manière évidemment: pas trop et pas trop longtemps. Pourtant la solution rationnelle consisterait à nationaliser toute la finance. Ce n’est pas le goût de la surenchère qui conduit à cette conclusion mais la simple observation de ce flux continu de pertes, de faillites et de sauvetages. Et aussi les faiblesses des autres solutions: injecter de l’argent ne donne rien, c’est un puits sans fond; accorder une garantie publique revient à transférer sur le budget des pertes potentielles énormes; avec la bad bank, l’Etat rachète les actifs toxiques des banques, sauf que cette toxicité est évolutive et que personne ne sait quel pourrait être le «juste prix» des actifs pourris.

D’un point de vue aussi bien économique qu’éthique, la nationalisation intégrale est le seul moyen de mettre tout à plat, de faire les comptes puis le tri et de ne pas pourrir la prochaine décennie au nom de la protection d’intérêts sociaux en faillite.

(Regards, avril 2009)

 

Europäische Wirtschaftswissenschaftler: Banken verstaatlichen!

André Hoffmann - Die „EuroMemorandum-Gruppe”, ein Arbeitskreis kritischer europäischer Wirtschaftswissenschaftler/innen, der regelmäßig Analysen und Vorschläge zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der EU veröffentlicht, zeigt unter dem Titel „Die demokratische Neuordnung des Finanzsektors, ein Vollbeschäftigungsregime und ökologischer Umbau” „Alternativen zum finanzmarktgetriebenen Kapitalismus” auf.

Obwohl die aktuellen Krisenprozesse „das totale Versagen europäischer Wirtschaftspolitik schlaglichtartig” verdeutlichten, obwohl die europäische Politik der Liberalisierung und Deregulierung aktiv zur Krise beigetragen habe, folge die EU unbeirrt der wirtschaftsliberalen Linie, ohne die geringste Selbstkritik. Die wachsende soziale Ungleichheit, die Privatisierung der sozialen Versicherungssysteme und der öffentlichen Dienste, auf denen das aufgeblähte Finanzvermögen beruht, werden nicht in Frage gestellt.

Zur „demokratischen Neuordnung des europäischen Finanzsystems” fordert die Memorandum-Gruppe unter anderem die „Verstaatlichung relevanter Teile der führenden Banken”, das Verbot von Kreditverbriefung („titrisation”), Hedgefonds usw.

Als Sofortmaßnahmen gegen die Rezession verlangt sie zusätzlich zu großzügigen Investitionsprogrammen in den Mitgliedstaaten auch ein „Europäisches Programm für nachhaltige Entwicklung, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt” in der Größenordnung von 1% des Bruttoinlandsprodukts der EU, zu finanzieren durch die Anhebung des EU-Budgets auf 5% des BIP und europäische Steuern auf Finanztransaktionen, Primärenergie und CO2-Emissionen. Der Auftrag der europäischen Zentralbank sei auszudehnen auf Beschäftigung, Wachstum und Finanzmarktstabilität.

Die Umverteilung von Einkommen und Vermögen gehöre zum notwendigen „Regimewechsel”. Der Anteil der Löhne am BIP sei in den letzten Jahren kontinuierlich gefallen, „was die Ungleichheit steigen lässt, die Binnennachfrage schwächt”. Nun müssten Lohnerhöhungen unterstützt werden. Die Wirtschaftskrise sollte die Klimakrise nicht verdrängen: auch ein alternatives Energie- und Klimapaket könne zum Abbau der Arbeitslosigkeit beitragen.

Hunderte von europäischen Wissenschaftler/innen haben das Memorandum bisher unterschrieben.

Text u.a. unter: www.memo-europe.uni-bremen.de

 

Muss die BGL nicht nationalisiert werden?

Frank Jost - Sie ist es schon, wird manch einer antworten. Nein, momentan ist der Staat zur Hälfte bei der früheren Fortis-Luxembourg eingestiegen, ohne einen Einfluss auf die Geschäftsführung zu nehmen. Es handelt sich nur um eine Nationalisierung der Verluste. Wenn die zurückgetaufte BGL nicht, wie vorgesehen, von der französischen BNP übernommen wird, stellt sich die Frage nach der Zukunft dieser Bank, die eine Filiale von Fortis mit eigener juristischer Persönlichkeit war.

Fortis Belgien meldet nun Verluste von 20,6 Milliarden Euro für das Haushaltsjahr 2008. Dabei sollen 12,5 Milliarden auf die Neustrukturierung zurück zu führen sein, der Rest auf Abschreibungen. Das entspricht den Voraussagen und dürfte auch bei BNP bekannt gewesen sein, die Fortis-Belgien übernehmen soll, durch den Ankauf von 75% des Kapitals vom belgischen Staat. Nun ist aber bekannt, dass die „Kleinaktionäre” von Fortis-Holding sich bisher in zwei verschiedenen Generalversammlungen einer Übernahme durch die BNP entgegengestellt haben. Am 28. April werden sie in Gent, am 29. in Utrecht erneut abstimmen. BNP droht jetzt, die Übernahme platzen zu lassen. Das ist eine Erpressung, die ihre Wirkung sicherlich nicht verfehlen wird.

Was nun, wenn Fortis nicht in der BNP aufgeht? Die Möglichkeit, die BGL separat an BNP zu verkaufen, ist bisher nicht ins Auge gefasst worden. Sie ist aber denkbar, wenn einige juristische Hürden gemeistert sind. Doch wäre die BNP an der kleinen BGL allein interessiert? Könnte die BGL auch separat eine Zukunft haben? Sollte die BGL nicht verstaatlicht werden und auf die Kredite an die Industrie und andere Gesellschaften spezialisiert bleiben?

Die Forderung nach der Verstaatlichung sollte nicht gescheut werden. In der Regel ist die Verstaatlichung von Bankfilialen, selbst mit formaljuristischer Autonomie, nicht realistisch, weil wirtschaftlich nicht tragbar und also gefährlich für die Arbeitsplätze. Im Falle der BGL, die doch eine autonome Betriebsführung besaß, muss die Frage jedenfalls gestellt werden. 

 

Reform der beruflichen Unfallversicherung (1): Die Entschädigung der definitiven Arbeitsminderung

Serge Urbany - Ausgangspunkt der Reform ist die Feststellung, dass wohl mehr als die Hälfte der beruflichen Unfallopfer nach Erhalt einer Unfallrente mehr verdienen als zuvor. Das kommt daher, dass die lebenslang gewährte Teilrente unabhängig vom wirklichen Einkommensverlust pauschal gerechnet wird. Und zwar nach dem medizinischen Prozentsatz der Minderung der Erwerbsunfähigkeit (z.B. 10%), bezogen auf das vorherige Einkommen des Verunfallten. Sie ist kumulierbar mit dem Einkommen und folglich den Unternehmensvertretern ein Dorn im Auge.

Die heutige Unfallrente kann natürlich auch durch ihren Pauschalcharakter wirklichen Einkommensverlusten in Folge eines Unfalls nur ungenügend Rechnung tragen. Es gab regelmäßig Forderungen nach einer Verbesserung. Die private Unfallentschädigung stand jedoch leider Modell in einem Gutachten des Wirtschafts- und Sozialrates des Jahres 2001, das von der Regierung jetzt mit zusätzlichen Verschlechterungen für das Salariat übernommen wurde.

Mit dem Resultat, dass die Teilrente aus einem Unfall nunmehr für Arbeitsminderungen unter 10% - das sind ¾ aller Teilrenten - nicht mehr ausgezahlt werden soll! Eine Teilrente wird nur mehr ausgezahlt, wenn nicht nur die medizinische Unfähigkeit, sondern auch der reale Einkommensverlust 10% übersteigen und der letzte Arbeitsposten oder die letzte Arbeitsordnung nicht mehr eingehalten werden können. Dann übernimmt die Unfallversicherung den realen Einkommensverlust bei der beruflichen Wiedereingliederung, die dann notwendig wird.

Bei allen anderen Fällen wird davon ausgegangen, dass kein Einkommensverlust vorliegt, also auch nicht entschädigt werden muss.
Nach dem Modell der privaten Unfallentschädigung wird jedoch eine einmalige pauschale Entschädigung für die Minderung der Lebensqualität und der Arbeitsfähigkeit gezahlt, die z.B. bei 10% Arbeitsunfähigkeit je nach Alter und Geschlecht zwischen 10.000 und 13.000 Euro liegen dürfte. Bei über 20% Minderung wird eine monatliche Rente gezahlt, z.B. bei 30% Arbeitsunfähigkeit 237 Euro. Hinzu kommt, falls vom Kontrollarzt festgestellt, ein Schmerzensgeld nach Tabelle (z.B. 7500 Euro bei mittleren Schmerzen) und eine ästhetische Entschädigung (7000 Euro bei mittlerem Schaden).

Nächste Woche beleuchten wir weitere Aspekte dieser Reform.

 

Luxemburg auf der Grauen Liste

Durch Steuerflucht gehen den Staaten weltweit pro Jahr ca. 255 Mrd. USD Steuereinnahmen verloren. Daher startete die OECD u.a. im Jahr 1998 die sogenannte „Harmful Tax Competition” Initiative. Es wurden 41 Länder identifiziert, deren Steuergesetzgebung nicht konform mit einem fairen Wettbewerb war. Weil die OECD-Mitglieder Schweiz, Österreich, Belgien und Luxemburg ihr Bankgeheimnis gefährdet sahen, wurden die Forderungen etwas gelockert und die meisten Länder lenkten ein: Im Juli 2008 befanden sich noch Andorra, Liechtenstein und Monaco auf der „OECD-List of Uncooperative Tax Havens”.

Im Jahr 2005 wurde die EU-Richtlinie zur Zinsbesteuerung eingeführt, die allerdings wie auch die anderen Initiativen zur Bekämpfung von Steuerflucht kein durchschlagender Erfolg war. Wieder blockierten die Schweiz, Luxemburg, Belgien und Österreich. Sie konnten durchsetzen, dass statt des Austausches von Informationen eine Quellensteuer auf Kapitalerträge abgeführt werden konnte. Da die Definition von „Kapitalerträgen” sehr eng gefasst war, ist die abgeführte Quellensteuer der betreffenden Länder bisher sehr gering (210 Mio. Euro bis 2007).

Im Oktober 2008 kündigten die französische und die deutsche Regierung an, die Maßnahmen gegen die Steuerflucht zu verschärfen. Die derzeit gültige OECD-Liste der Steueroasen sollte um weitere Länder ergänzt werden, unter anderem die Schweiz und Luxemburg. Anfang März 2009 lenkten zuerst Liechtenstein und Andorra ein, dann sagten auch Österreich, die Schweiz und Luxemburg eine Lockerung des Bankgeheimnisses zu.

Beim G 20-Gipfel am 1. und 2. April in London einigten sich die Regierungschefs auf die Veröffentlichung einer neuen OECD-Liste von Steueroasen. Diese Liste ist in zwei geteilt: Eine Graue Liste mit 41 Staaten, darunter auch Luxemburg, Belgien, die Schweiz und Österreich, die sich weitgehend dem internationalen Steuerstandard unterwerfen, wo aber die Umsetzung noch fehlt, und eine Schwarze Liste mit 4 Staaten, die den internationalen Steuerstandard ignorieren und offiziell als Steueroasen gelten.

Bereits am 7. April 2009 wurden diese 4 Staaten Costa Rica, Malaysia, Philippinen und Uruguay von der Schwarzen Liste gestrichen und in die Graue Liste aufgenommen, da sie sich verpflichteten, in Zukunft die Standards zum Informationsaustausch zu erfüllen.

Quelle: wikipedia

 

Sie stehen nicht auf der Grauen Liste…

Das kleine Delaware an der Ostküste der USA ist mit knapp 6500 km2 und 900.000 Einwohnern seit Jahren der relativ reichste US-Bundesstaat, mit einem realen- Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt von 59.288 USD im Jahre 2006 (US-Durchschnitt: 37.714).

Delaware gilt als Steueroase mit besonders günstigen steuerlichen Bedingungen für Holdinggesellschaften. Deshalb sind hier über 200.000 AGs registriert, darunter große US- und Weltfirmen wie Coca-Cola, GM, Google, Walt Disney, McDonald’s… Über die Hälfte der „Oberen 500” (Fortune 500) sowie über ein Drittel der an der New Yorker Börse notierten amerikanischen AGs haben inzwischen ihren Rechtssitz in Delaware. Eine Ansiedlungsstrategie durch Steuerdumping wird daher „Delaware-Effekt” genannt, genau wie die „Delaware-AG” für das äußerst liberale Gesellschaftsrecht steht. Ähnlich wie in Liechtenstein kann man nämlich anonym Unternehmen gründen. Dazu ist kein Grundkapital erforderlich, es reicht ein Vorstand aus einer Person, die zugleich Präsident (Direktor), Schatzmeister und Sekretär sein kann, Vorstandssitzungen müssen nicht in Delaware stattfinden und es gibt keine Publizitätspflicht.

Die britischen Kanalinseln Jersey (ca. 90.000 Einw.) und Guernsey (ca. 65.000 Einw.) unterstehen als „crown dependencies” der britischen Krone und nicht dem Parlament. Sie verfügen über eine eigene Gesetzgebung, Verwaltung und ein eigenes, völlig unabhängiges Steuersystem, das dank niedriger Steuersätze viele ausländische Investoren anlockt. Niedrige Steuern haben Guernsey als Steueroase für Private Equity Fonds populär gemacht. Etwa 32 % des Bruttosozialprodukts werden durch Finanzdienstleister (Banken, Versicherungen, Fondsmanagement) erwirtschaftet. Derzeit wird das Steuerrecht reformiert, um die Regularien der EU und der OECD zu erfüllen. Seit dem 1. Januar 2008 zahlen die meisten Unternehmen keine Körperschaftssteuer, das Anbieten bestimmter Bankdienstleistungen wird aber mit 10 % besteuert.

Die Britischen Jungferninseln (ca. 23.000 Einw.) bieten seit Mitte der 1980er Jahre Firmen die Möglichkeit, auf den Inseln mit einer Briefkastenfirma ansässig zu sein. Die Gebühren für die Gründung solcher Firmen machen mehr als 50 % des Staatseinkommens aus. Ca. 400.000 Briefkastenfirmen waren Ende 2000 auf den Inseln registriert.

Quelle: wikipedia

 

Krise und Liberalisierung im Bahnpersonenverkehr

Pol Back - Dass die komplette Marktöffnung im Personenschienentransport bereits jetzt an ihre Grenzen zu stoßen scheint, davon zeugt die rezente, ersatzlose Streichung des vom ARRIVA-Privatbahnbetreiber geschaffenen „Vogtland-Express” Chemnitz-Berlin.

Nachdem Herrn Mehdorns DB AG das populäre InterRegio-Netz der Ex-Bundesbahn fast ersatzlos gestrichen hatte, glaubten einige Privatfirmen, nun sei ihre Stunde gekommen, mittelgroßen Städten interessante Direktanschlüsse an Ballungszentren zu bieten. Da sich der erhoffte schnelle Profit jedoch nicht einstellen wollte, gab man lieber sofort auf.

Sowohl ARRIVA wie auch sein großer, privater Mitkonkurrent auf Deutschlandniveau, VEOLIA, fahren inzwischen ausschließlich nur noch ausgeschriebene, öffentlich bezahlte Dienstleistungen, bei denen einzig und allein die öffentliche Hand das unternehmerische Risiko trägt. Genau so läuft es übrigens hier in Luxemburg beim stark expandierenden städtischen oder regionalen Busverkehr.

Ähnliches beobachtet man zurzeit auch in Italien. Mit der Fertigstellung des Teilstückes Mailand-Bologna der Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin-Mailand-Bologna-Rom-Neapel setzt auch hier die Ex-F.S., Trenitalia, die Restrukturierung des Personenverkehrsdienstes eifrig fort. Wer glaubt, Private täten sich jetzt an entstehenden Lücken im ehemaligen Staatsbahnverkehr interessieren, irrt.

Ein Privatbahnkonsortium – NTV genannt und privaterweise zu 20% von der französischen SNCF mitfinanziert – bewirbt sich nur um die Beteiligung am entstehenden Filetstück: das hochprofitable Fahren von TGV-Zügen zwischen den oben genannten Großstädten!

 

Deutsche Bahn AG: Mehdorns Rücktritt, Börsengang gescheitert

Pol Back – Nun, da Mehdorn endlich zurückgetreten ist, darf sein ihm wahrscheinlich sehr ähnlicher Nachfolger erst einmal den Scherbenhaufen beseitigen, welcher durch den neoliberalen Sparkurs entstanden ist: Zurückstützung des Gleisnetzes und komplette Abnutzung der vorhandenen Bahninfrastruktur.

Um die BAHN AG an die Börse zu bringen, war Mehdorn – wie inzwischen hinlänglich bekannt und dokumentiert – wirklich jedes Mittel recht: Nicht nur dass außerhalb des so sorgfältig gehegten Hochgeschwindigkeitsnetzes die Gleisausbesserung und der Gleisausbau grob vernachlässigt wurden. Nein, um möglichst viel Profit einfahren zu können, setzte das DB-Bahnmanagement sogar das Leben der Kunden aufs Spiel. Durch die Heraufsetzung der Zeitintervalle zwischen den Achs- und Rad-Kontrollen beim ICE-3 (später kam ein ähnliches Problem beim ICE-T-Neigezug hinzu) wurden bewusst enorme Gefahren für Leib und Leben der Klientel in Kauf genommen. Ganz neoliberal ging hier Profit klar vor Sicherheit!

Aber auch die systematische Bespitzelung der Belegschaft unter dem Vorwand der Korruptionsbekämpfung sollte auf Mehdorns Wunsch nicht nur die Gegner des Börsengangs im eigenen Betrieb entlarven. Sowieso wurde der Belegschaft angesichts der sich zu interessiert zeigenden Presse ein genereller Maulkorb verpasst.

Mehdorn hinterlässt jetzt mit RAILIOM/SCHENKER ein schier freibeuterisch zusammengekauftes Weltunternehmen. Die eigene Bahnwelt lässt er jedoch in einem miserablen Zustand und mit einer verunsicherten und desillusionierten Belegschaft zurück.

 

Wahlkampfabkommen für die Reichen

Sie fliegt ziemlich tief, die Polemik die sich einige Parteien dieser Tage um das Einhalten eines Wahlkampfabkommens liefern, das nie unterzeichnet wurde. Auch déi Lénk waren von der LSAP kontaktiert worden, das Abkommen zu unterzeichnen. Sie wären auch nicht abgeneigt gewesen, es zu signieren, hätte es da nicht eine Klausel über die freiwillige Wahlkampfkostenbegrenzung gegeben. Das empfanden déi Lénk, mit ihrem Wahlbudget, das auf 125.000 € angesetzt ist und von keiner staatlichen Stelle gespeist wird, dann doch als Provokation. Deshalb dieser freundliche Brief an die parlamentarische Sekretärin der LSAP von Ende März:

„Sehr geehrte Frau Boly
Wir haben von Ihnen ein Schreiben erhalten, das an die politischen Parteien gerichtet ist, die in der Kammer vertreten sind, und das einen Textvorschlag für ein „Wahlkampfabkommen für die Parlaments- und Europawahlen vom 7. Juni 2009” enthält. Wie Sie wissen, sind „déi Lénk” bis zum 7. Juni 2009 nicht in der Kammer vertreten. Es freut uns aber, dass Sie uns bereits zu den parlamentarischen Parteien zählen.

Der Vorschlag eines Wahlkampfabkommens enthält zwei Abschnitte, von denen der erste den Titel „Führung eines sachlichen und fairen Wahlkampfes” trägt. Unsere Liste unterstützt die dort angeführte Verpflichtung und wird sie auch einhalten, so wie wir es in vergangenen Wahlkämpfen auch schon getan haben.

Den zweiten Abschnitt „Wahlkampfkostenbegrenzung (in Anbetracht der Regeln des neuen Parteienfinanzierungsgesetzes)” betrachten wir als einen schlechten Witz. Die heute im Parlament vertretenen Parteien haben sich trotz bereits erheblicher Ressourcen mit dem Parteienfinanzierungsgesetz noch einmal selbst gesegnet, unter dem unehrlichen Vorwand, auch die Parteien, die nicht im Parlament vertreten sind, zu unterstützen. In Wirklichkeit haben sie dafür gesorgt, dass „déi Lénk” von jeglicher staatlicher Finanzierung ausgeschlossen sind. Die „Selbstbeschränkung”, die Sie im Abkommen festhalten wollen, haben die parlamentarischen Parteien der „Lénk” längst auferlegt, ohne dabei nach unserer Unterschrift zu fragen. Die vorgeschlagenen Normen können von den politischen Strömungen, die nicht staatlich finanziert werden, nicht annähernd erreicht, geschweige denn überboten werden.

Die Hypokrisie in diesem Wahlkampf können wir nicht noch mit unserer Unterschrift besiegeln. Daher werden wir das vorliegende Wahlkampfabkommen nicht unterzeichnen. Die Regeln des 1. Abschnitts werden wir dennoch – wie immer – einhalten.
Mit freundlichen Grüßen (...)”

 

«Dommages collatéraux» du sommet OTAN

Goosch - Nous reproduisons ci-dessous le récit intégral d'Anne-Marie Berny de Luxembourg sur sa participation à la manifestation anti-OTAN de Strasbourg. Anne-Marie n'ajoute aucun commentaire à son récit, voulant sans doute laisser le lecteur ou la lectrice seul(e) juge. A lire aussi l'expérience qu'a faite la militante de Metz, Catherine Stotzky et des extraits d'interview avec un organisateur du mouvement pour la paix allemand, Otmar Steinbicker.

Il ressort de ces trois articles qu'il est urgent de faire converger les témoignages pour faire justice aux manifestant(e)s blessé(e)s ou terrorisé(e)s à Strasbourg et pour dévoiler les tactiques de l'OTAN et de la police. Tout cela est important pour éviter un découragement à manifester! La répression à un double but pour les autorités: intimider les un(e)s, mais aussi radicaliser les autres sachant qu'ainsi leur message va être moins compréhensible pour le grand public.

 

Manifestation anti-OTAN ou guerrilla urbaine?

Anne-Marie Berny - Nous arrivons à Strasbourg. Il est treize heures. Des armées de CRS piquées devant des barbelés entourent la ville, d’autres bloquent les rues. Des fumées épaisses noircissent l’horizon. Plusieurs hélicoptères sillonnent le ciel.

Un pont se ferme derrière nous; les forces de l’ordre verrouillent une lourde barrière métallique. Sur la gauche une station service est entièrement pillée. Au Jardin des deux rives, dans la zone portuaire, point de départ prévu de la manifestation anti-OTAN, il fait quasiment nuit. Des individus jettent des «pétards lacrymogènes» sur les manifestants, assistés dans leur tâche par les hélicoptères qui sillonnent les cieux. J’ai l’impression d’être à la guerre.

Pourtant les manifestants se regroupent pour le départ et nous avançons. A ce moment précis, au sortir de la place, sous le pont de chemin de fer, surgissent les pompiers. Ils viennent éteindre l’incendie de l’hôtel Ibis. Il a commencé depuis plus d’une heure – ce bâtiment était d’ailleurs vide et il paraît que l’on voulait le détruire bientôt! Nous nous retrouvons bloqués en rangs serrés. Des cars de police arrivent. Une troupe de black blocks grimpe sur la voie ferrée et «caillaisse» les véhicules de police. Les pierres voltigent autour des têtes, certaines sont touchées; il est difficile de respirer.

Pourtant le cortège se reforme lentement et nous défilons maintenant au sein d’une zone industrielle. Bientôt un autre pont de chemin de fer se dresse face à nous. Il est bloqué par les forces de l’ordre. En effet, les pompiers viennent d’arriver pour maîtriser l’incendie qui ravage depuis plusieurs heures déjà l’ancien poste frontière à proximité de Kehl (Allemagne). Il a déjà entièrement brûlé ainsi que l’ancien office de tourisme et une pharmacie. Les flammes ont atteint maintenant un immeuble qui abrite une population issue de l’immigration. Nous sommes immobilisés pendant une bonne demie heure au moins.

Une chaîne humaine se forme pour empêcher le passage des black blocks qui veulent attaquer les policiers. Ils envahissent cependant la malterie qui se trouve sur notre droite et se retrouvent finalement sur la voie ferrée qui nous surplombe. Les pierres volent sur les forces de l’ordre qui ripostent en envoyant sur la foule des gaz lacrymogènes en quantité. Nous décidons alors de quitter le terrain le plus rapidement possible et bifurquons à droite le long de la malterie vers le pont de l’Europe.

Celui-ci est dissimulé par deux énormes wagons de marchandises. A l’arrière les vitres du bureau de poste sont brisées. Une partie des manifestants passe mais bientôt des véhicules de police équipés de pompes à eau avancent. L’eau jaillit, les gaz lacrymogènes nous coupent la respiration, les flash balls fusent. Impossible de battre en retraite puisqu’un groupe de CRS s’est avancé derrière nous.

Une demie heure plus tard le pont est libéré et je le franchis avec un autre groupe de manifestants. Le parcours est imposé par des armées de policiers qui bloquent toutes les issues ou se cachent dans les jardins avoisinants, et nous sommes déviés vers l’autoroute. Des automobiles en circulation côtoient les manifestants et les mettent en danger. Le soleil baisse déjà à l’horizon.

Finalement, sur la droite, une route. Les CRS nous laissent sortir un par un, ils fouillent les sacs et exigent les cartes d’identité. Je dois ranger dans mon sac le drapeau sur lequel est inscrit le mot «Paix» pour avoir le droit de passer. On me demande où je vais.

A la suite de cela, j’ai été contrôlée à deux reprises avant que la nuit tombe.

 

Une militante anti-Otan dépose plainte contre la police

Catherine Stotzky, de Metz, raconte comment elle a été blessée par un tir de lacrymogène, le 4 avril à Strasbourg, alors qu'elle manifestait avec le Nouveau parti anticapitaliste contre l'Otan. Elle a déposé plainte contre la police. Agée de 37 ans, l’enseignante du lycée Louis-Vincent à Metz a été sérieusement blessée au mollet par un tir de grenade lacrymogène, lâché au cours des échauffourées par un membre des forces de l'ordre. De retour à Metz, Catherine a en effet eu droit à un diagnostic formel aux urgences de l'hôpital Bon-Secours: plaie de l'épiderme avec perte de substance de la face interne du mollet droit, par une bombe lacrymogène. Compte tenu de la nature de la blessure, aucun point de suture n'a pu être posé et une greffe de peau sera sans doute nécessaire. Dix jours après les faits, un énorme hématome s'étend du bas du pied au-dessus du genou. «Heureusement, le muscle n'est pas touché», explique l'enseignante-militante, qui utilise une béquille pour marcher et est en arrêt de travail jusqu'au 11 mai.

Très en colère, la jeune femme a déposé plainte auprès du procureur de la République de Strasbourg pour violences volontaires aggravées commises par une personne dépositaire de l'autorité publique et avec arme. «J'ai vraiment l'impression qu'il y a eu une volonté délibérée d'intimider les manifestants, raconte-t-elle en se rappelant la manif. Je n'avais rien à voir avec les Black Blocks et pourtant, j'ai été blessée par un policier.» Catherine est certaine qu'il était impossible pour les policiers de confondre militants et casseurs encagoulés: «Armés de barres de fer, de petits groupes de Black Blocks circulaient dans les rangs de la manifestation. Je n'ai pas eu peur tout de suite, je pensais qu'en restant avec le NPA, il ne pouvait rien m'arriver. Mais c'était un peu comme s'il y avait eu deux manifestations en une…»

Quand les Black Blocks ont cassé une cabine téléphonique, ils ont été hués par certains militants. «Le cortège a été alors dirigé par les forces de l'ordre vers la rue du Port du Rhin, où nous sommes restés bloqués près de trois quarts d'heure. C'était une vraie souricière: nous avons commencé à paniquer, les hélicoptères survolaient les lieux. Nous nous sommes assis par terre, pendant que les Black Blocks cassaient tout et que la police leur envoyait des grenades lacrymogènes.» Une grenade perdue, peut-être?

(le Républicain Lorrain et communiqué du NPA-Lorraine)

 

Friedensbewegung ermittelt gegen die Polizei.

Auszüge aus einem „jungeWelt”-Gespräch von Peter Wolter mit Otmar Steinbicker, Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.

Das Internationale Vorbereitungskomitee für die Proteste gegen den NATO-Gipfel vom vergangenen Wochenende hat Sie mit Ermittlungen wegen der Polizeiübergriffe betraut. Um welche Vorfälle geht es?

Es geht vor allem um den Einsatz der französischen Polizei in Strasbourg am Samstag gegen die friedlichen Demonstranten. Hier ist dringend Aufklärung geboten! (…) Wir brauchen die Hilfe von Leuten, die an Ort und Stelle waren: Detaillierte Zeugenaussagen z.B. darüber, wie die französische Polizei Gewalt gegen Demonstranten angewandt hat. Uns interessiert auch die Phase vor und während der Brandstiftungen an der Europabrücke. Die französische Polizei hat bisher nichts darüber verlauten lassen, wo ihre Einsatzgruppen in dieser Zeit waren, wie stark sie waren, was sie gemacht haben. Wir brauchen diese Details, um rekonstruieren zu können, was dort genau vorgefallen ist.

Die Bilder von den Bränden waren offenbar genau das, was die Polizei und die dahinterstehenden Behörden brauchten, um die Proteste zu diskriminieren.(…)

Es wäre den friedlichen Demonstranten sicher schlecht möglich gewesen, den gut 1000 Personen starken Schwarzen Block abzudrängen. Für uns stellt sich jedenfalls die Frage: Bestand dieser Block aus wirklichen Autonomen, oder waren andere dabei? Ich z.B. habe sehr viele junge Leute gesehen – das waren nach meiner Einschätzung eher Kinder, die mal Bürgerkrieg spielen wollten. Die waren eigentlich gar nicht aggressiv. Ganz anders war es aber mit Gruppen älterer Schwarzvermummter, die z.B. einen Bus der Demonstrationsleitung angegriffen haben. Zufällig saß ich selber darin. (…)

Es ginge also darum herauszufinden, ob aus diesem Block heraus im Auftrag von Polizei oder Geheimdiensten provoziert wurde?

Es gibt Hinweise auf ein mögliches Zusammenwirken von Polizei und Schwarzvermummten. (…) Es wurde z.B. im Internetportal indymedia eine Beobachtung veröffentlicht, dass in der Rue d’Alger ein Polizeiwagen stand, der je zur Hälfte mit Uniformierten und Schwarzvermummten besetzt war. Leider war der Informant anonym – wir brauchen aber Zeugen, die so etwas beeidigen können.

 

L'Autre Mine a bonne mine

Frank Jost - Luciano Pagliarini, jazzman bien connu et Henri Clemens, vieux copain sidérurgiste habitant toujours la Huola, avaient déjà publié une série d'articles au „tageblatt” avant de tout compiler et compléter dans un somptueux ouvrage qui vient de paraître aux Editions Schortgen. „L'Autre Mine - période de 1726 à 1912” est bien plus qu'un récit de la mine dite „Bei de Collaren” à Esch-sur-Alzette, celle située tout au fond de la Hiehl, quand on bifurque à droite vers la vallée du Ellergrund. Il ne s'agit pas d'une monographie au coloris local comme il en existe tant d'autres.

Pagliarini et Clemens débordent sans cesse de l'activité des Collart pour embrasser des questions historiques générales: l'émergence de la bourgeoisie locale; son poids économique et politique persistant même après des alliances avec les groupes belges, allemands et français; l'envergure considérable de la production et de l'exportation minière qui par moments dépassait celle du bassin lorrain devenu allemand et du bassin de Meurthe-et-Moselle; l'effet de la construction des chemins de fer et de la loi qui imposait la transformation sur place du minerai sur l'industrialisation; l'importation des compétences techniques notamment en provenance de la région de la Lahn, d'où provenait aussi la nouvelle dynastie des Nassau-Weilburg; la démystification définitive des histoires à dormir debout entourant Monsieur Renaudin-qui-n'a-pas-de-prénom et la taupe Naué; la condition ouvrière et les débuts de sécurisation sociale paternaliste; les nuances apportées sur les débuts de l'immigration italienne qui n'était pas qu' une migration poussée par la misère. Les connaissances techniques des auteurs concernant tant la géologie, la sidérurgie et les chemins de fer impressionnent.

Le livre est divisé en 24 épisodes. Le nombre d'illustrations – il doit approcher le millier – bien mieux que d'alléger les textes, fournit une documentation précieuse, inégalée dans leur richesse et leur diversité. Les auteurs s'adressent à leurs lecteurs pour leur demander d'autres influx.

Une petite citation pour donner le goût et pour encourager l'acquisition du livre? A sa mort en 1812, Charles Joseph Collart laisse 4 fils et 4 châteaux à leur léguer avec les installations manufacturières et les terres agricoles qui les entourent: les châteaux de Fischbach, de Dommeldange, de Schengen et de Bettembourg…

www.editions-schortgen.lu

 

Kurz berichtet - En bref

Die Angst geht um

Nicht nur beim Salariat, das um die Arbeitsplätze bangt. Zumindest in Frankreich haben Regierung und Unternehmer Angst vor der Revolte. Als in den neokolonialen DOM-TOM der Generalstreik nicht enden wollte – ein explosives Gemisch aus ethnischen Diskriminierungen und Krisenauswirkungen – gestand die Regierung eine Erhöhung der Mindestlöhne um stattliche 200 Euro zu. Damit der Funken nur nicht auf die Metropole überspringe! Nun macht sich in Frankreich eine neue Kampfform breit: die Einsperrung der Direktionen, die Arbeitskräfte entlassen wollen. Die Patronatsverbände fordern die Unternehmer auf, vor Gericht zu klagen. Sarkozy meint bisher nur, es sei nicht manierlich und des Rechtsstaats nicht würdig, Unternehmer einzusperren. Von sich aus haben die Staatsanwälte nichts unternommen. Nur keine Provokation, scheint die Devise zu lauten. Wissen sie denn nicht, dass ihr ganzes System eine dauernde Provokation ist?

Wahlprogramm von déi Lénk ist online

Seit gestern, 15. April ist das Wahlprogramm von déi Lénk in deutscher Fassung online auf dem Internetportal von déi Lénk: www.lenk.lu. Die französische Fassung wird eben übersetzt. Hier das Inhaltsverzeichnis. Aus Kostengründen wird das Wahlprogramm nicht als Hochglanzdruck erscheinen. Dennoch wird es eine ordentliche Druckfassung auf Deutsch und eine auf Französisch geben.

 

Agenda Agenda

Dimanche 19 avril, 10 à 17 h, CCR Neumünster: Journée Politique pour jeunes jusqu'à 30 ans. Programme: 10 à 14 h: Brunch politique avec des tables thématiques. Informations et discussions en atmosphère décontractée. 14 à 17 h: Panels thématiques avec input des politiciens et discussions. Org.: CGJL

Lundi 20 avril, 9.30 à 17.30h, Université du Luxembourg, Campus Walferdange, Salle Audimax: Colloque international „La loi du 15 novembre 1978 sur l'information sexuelle, la prévention de l'avortement clandestin et la réglementation de l'interruption volontaire de grossesse : bilan, réflexion et perspectives” Déjeuner vers 13 h. Traduction vers le français et l’allemand – retour vers l’anglais. Inscription par mail: infoatplanningfamilial [dot] lu">infoatplanningfamilial [dot] lu

 

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GOOSCH.lu wird herausgegeben von déi Lénk/la Gauche. Verantwortlich für den Inhalt: Guy Kersch (Kontakt: info.goosch@goosch.lu). Am Donnerstag wird GOOSCH.lu auf elektronischem Weg verteilt und ins Internet gestellt. Alle Beiträge von GOOSCH.lu können frei weitergereicht oder abgedruckt werden, vorausgesetzt dass deren Inhalt in keiner Weise verändert und die Quelle angegeben wird.

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GOOSCH.lu est édité par déi Lénk/la Gauche. Responsable du contenu : Guy Kersch (Contact: info.goosch@goosch.lu). Le jeudi, GOOSCH.lu est distribué par voie électronique et publié sur Internet. Toutes les contributions de GOOSCH.lu peuvent être diffusées ou reproduites librement, sous condition que leur contenu ne soit changé d'aucune façon et que la source soit indiquée.

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