Übereinstimmende Ablehnung: déi Lénk trifft Landesverband
Anfang Juli traf eine Delegation von déi Lénk mit dem FNCCTFEL-Landesverband zusammen, um aktuelle politische Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung, die Gehälterrevision im öffentlichen Dienst sowie die allgemeine Transportpolitik.
Beide Seiten kamen in ihrer Analyse überein, dass die von der Regierung angestrebte Nullrunde bei den Gehälterverhandlungen im öffentlichen Dienst, ebenfalls eine negative Signalwirkung für den Privatsektor darstelle. Betont wurde, dass die angekündigte Erweiterung des Gehälterfächers zuungunsten der unteren Laufbahnen im öffentlichen Dienst gehen würde, was einer inakzeptablen Gehälterkürzung gleichkäme. Déi Lénk unterstützen ihrerseits die Forderung des Landesverbandes als Verhandlungspartner bei der anstehenden Gehälterrevision von der Regierung anerkannt zu werden.
Einstimmigkeit herrschte auch beim Widerstand gegen die geplante Einstellung des Personenverkehrs auf der Zugstrecke Noertzange-Rumelange. Es gelte im Gegenteil, den öffentlichen Transport auszubauen und den Bürgern, eine qualitativ hochwertige Alternative zum Individualverkehr anzubieten. Besondere Wichtigkeit käme hier einer raschen Umsetzung des Tramprojektes bei, sowohl bezüglich der Anbindung der Oberstadt ans Schienennetz, als auch im Hinblick auf die Realisierung der Bahnhöfe auf Kirchberg und Findel.
Sowohl déi Lénk als auch der Landesverband kritisierten die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung heftig. Landesverband-Präsident Guy Greivelding betonte dabei, dass die Gewerkschaft das Paket als Ganzes ablehne und rief erneut zu einer Einheitsfront aller Gewerkschaften in dieser Frage auf. Déi Lénk unterstützt diese Haltung und Serge Urbany unterstrich seinerseits die Wichtigkeit einer europäischen Mobilisierung aller Menschen, die von Lohn und Gehalt leben, gegen die neoliberalen Sparpläne der europäischen Regierungen. Ein erstes Stichdatum hierfür sei der 29. September.
Mitgeteilt von déi Lénk
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