Diekircher Brauerei kann überleben!
Es wäre fatal, die Öffentlichkeit jetzt auf eine unausweichliche Schließung der Brauerei in Diekirch einzustimmen, und sei es auch durch die Vorbereitung eines Sozialplanes. Die Demonstration vom 11. Januar 2010 hat die Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Traditionsprodukt unter Beweis gestellt. Der Absatz auf dem regionalen Markt ist garantiert. Bei 5 Millionen Euro Gewinn 2008 gibt es keinen ökonomischen Grund für eine Schließung dieses Betriebes, der wichtig für die Stadt Diekirch und den Nordbezirk ist.
déi Lénk fordern deshalb die Regierung auf, ein öffentliches Übernahmekonzept der Brasserie de Luxembourg zu entwickeln, entweder durch freiwilligen Aufkauf oder durch die von unserer Verfassung vorgesehene Verstaatlichung. Die hierzu notwendigen Gelder könnten aufgebracht werden von der Staatssparkasse und der SNCI, durch ein Darlehen zu annehmbaren Bedingungen der durch staatliche Gelder unterstützten Dexia, sowie durch ein direktes Darlehen des „fonds de compensation” der Rentenkasse.
Ein solches Konzept müsste auch die Belegschaft auf eine völlig neue Art und Weise in die Kontrolle der Geschäftsführung einbeziehen.
Mitgeteilt von déi Lénk am 13. Januar 2010
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