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Jeudi, 11 mars 2010
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Tripartite: Wie autonom sind die Gewerkschaften?

Serge Urbany - Wohl noch nie hatte eine nationale Tripartite solch starken Gegenwind wie die, die kommende Woche beginnen soll. OGBL-Vorsitzender Reding sprach von einer „Inszenierung”, von „aufgebauschten Problemen”, und stellte gar die „Grundphilosophie” in Frage (LW 10.2.10). Die CGFP bezeichnet die „Gier skrupelloser Manager” als verantwortlich für das Finanzdesaster, während der LCGB beschämenderweise in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der CSV Staatsfinanzen und Rentenversicherung dem „Standort” opfern will.

Die beiden großen Gewerkschaften im privaten und im öffentlichen Sektor haben fundierte, mit Zahlen untermauerte Analysen vorgelegt: zu den Profiten der Wirtschaft, zu den Staatsfinanzen, zu den Renten. Jedesmal ein Volltreffer! Damit haben sie das ganze „Kompetitivitätsgesäusel” (so nannte es einmal der Sozialdemagoge Juncker) am Boden zerstört.

Die CGFP belegt in gefälligen Grafiken allgemeinverständlich, wie die Profitbesteuerung seit 2001 drastisch gegenüber der Besteuerung der Haushalte einsank. Wer glaubt da noch Juncker, wenn er uns weismachen möchte, wir säßen alle in Luxemburg in einem Paradies? Glaubt noch jemand dem „Wort”, das es als „zunehmend problematisch” empfindet, dass die Lohnkosten „nicht sinken” (10.3.10), wenn in der gleichen Ausgabe ein Leserbriefschreiber davor warnt, dass „das Volk - „Wir sind das Volk” - den Führenden den Kram hinschmeißen” könnte?

Muss man nicht dennoch von einer „tendance lourde” zur Einigung ausgehen? „Etant donné que l’Union européenne n’a pas développé une réponse coordonnée à la crise, la gestion de la crise et de ses conséquences se fait au niveau national, avec le développement potentiel de stratégies de concurrence entre Etats nationaux et sites de production. Cela est favorable à une intensification des politiques de pacte social”, schreibt das CEPS in einer jüngsten Studie zum Sozialmodell Luxemburg.

Aber gerade auch Gewerkschaften wissen: Wenn sie sich „mit einem geringeren Anteil des BIP zufriedengeben, um die Renditeansprüche der großen Geldvermögen erfüllen und zugleich die realen Investitionen stimulieren zu können (...) haben sie gleich an zwei Fronten verloren: Sie müssen sich auf eine Stagnation oder gar Senkung der Reallöhne und auf jeden Fall auf eine Umverteilung zugunsten des Kapitals einlassen, und sie können sicher sein, dass der so geförderte weitere Anstieg von Geldvermögen (...) die Krisenhaftigkeit des globalen Finanzsystems enorm steigern wird (und dies bedeutet:) mehr Ungleichheit in der Welt, mehr Armut, weniger formelle Arbeitsplätze, mehr Kriminalität.” (Altvater/Mahnkopf: Grenzen der Globalisierung).

Gerade eine Gewerkschaft wie der OGBL vertritt das gesamte Salariat - nationalitäten- und grenzübergreifend - wie keine luxemburgische Partei. Sie hat mit einer autonomen Haltung in der Tripartite mehr zu gewinnen als zu verlieren.

 

Rentenreform: der schwimmende Sozialstaat?

A.H. - Der Sozialminister hat seine Vorstellungen zu einer Rentenreform dargelegt; bis zum Herbst will er ein Gesetz ausarbeiten.

Das Rentenalter soll an die Lebenserwartung gebunden werden: das legale Rentenalter soll zwar noch nicht heraufgesetzt werden, wohl aber das reale Rentenalter, d.h. also die durchschnittliche Lebensarbeitszeit. Die angerechneten Zeiten sollen nicht abgeschafft, aber beschnitten oder zu (obligatorischen?) Beitragsjahren werden. Wie das funktionieren soll, bleibt unklar: Von welchem Einkommen soll denn etwa Mann/Frau während der „Erziehungsjahre” den Versicherten-Beitrag zahlen, und wer soll die Patronats- und die Staatsbeiträge einzahlen?

Das Kernstück der Reform wäre ein System von „objektiven Parametern”: Entwicklung der Wirtschaft und der Arbeitsplätze, Verhältnis Rentner/Aktive, Lebenserwartung, Höhe der Rentenreserven. Wie ein Schwimmer sollen die Parameter auf das Rentensystem wirken („floating system”). Unklar bleibt die entscheidende Frage, auf was sie wirken sollen: auf die Höhe der Beiträge (bekanntlich haben wir die niedrigsten Patronatsbeiträge weit und breit); auf die Leistungen, auf das Rentenalter…?

Hinter der vordergründigen Objektivität der Parameter verbergen sich politische Entscheidungen. Das fängt schon an bei ihrer Auswahl: ohne die Messung der Produktivitätsgewinne, ihrer Verteilung zwischen Kapital und Arbeit, zwischen Profiten und Löhnen oder Arbeitszeit bleibt die entscheidende Frage der sozialen Verteilung ausgeklammert. Auch auf was sich die Parameter auswirken werden, muss politisch entschieden werden. Könnten sie auch eine Erhöhung der Steuern auf den Gewinnen anzeigen?

Die Parameterdaten selbst hängen von politischen Entscheidungen ab, zum Beispiel von der Beschäftigungs- und Wirtschaftspolitik.

Wenn aber die Parameter und ihre Wirkungen tatsächlich so genau bestimmt werden, dass ein Automatismus entsteht, drängt die Frage sich auf, ob wir die Regierung nicht durch elektronische Rechner ersetzen könnten?
Außerdem: wie soll der Sozialstaat das „Floating” vertragen? Ist es nicht gerade seine oft beschimpfte „Rigidität”, die seine Funktion als Stabilisator für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung garantiert?

 

Wohin steuert Herr di Bartolomeo?

Serge Urbany - Auch wenn der LSAP-Sozialminister bei der Präsentation seiner Rentenabsichten vor lauter Reden um den heißen Brei schon mal ins Schwimmen gerät, so ist das Ziel doch schon ziemlich klar: Das Patronat soll weniger zahlen müssen; also müssen die Leistungen runter!

Im „geheimen” Dokument der Sozialinspektion IGSS sind ziemlich deutliche Pisten aufgezeichnet: Die öffentliche Sozialversicherung soll sich nach unten anpassen; Besserverdiener sollen zu Komplementarrenten, Individualversicherungen und Immobilieninvestitionen greifen müssen, um ihren Lebensstandard zu behalten.
Im Dokument der IGSS wird ein Schaubild veröffentlicht, das den Werdegang der schwedischen Rentenreform über 10 Jahre veranschaulicht. Quelle dieses Schaubildes ist ein Artikel des schwedischen Sozialversicherungsökonomen Ole Settergren (*), in dem der finanzielle Spielraum für diese Reform der substantiellen schwedischen Rentenreserve zugeschrieben wird.

Dabei kam ein vollkommen neues System zustande (nur aus taktischen Gründen sprach man von „Reform”). Im Mittelpunkt dieses Systems stehen starre Beitragssätze und „schwimmende” Leistungen: eine vom Staat finanzierte Mindestrente von umgerechnet 725 Euro im Monat; eine beitragsbezahlte Rente (Beitrag von 16%) auf maximal etwa 2660 Euro Einkommen (der anderthalbfache Mindestlohn in Luxemburg!); eine zusätzliche obligatorische Kapitalversicherung für die gleichen kleinen Beitragszahler (Beitrag von 2,5%) über den „Fonds de compensation” (!) der Rentenreserve (brachte während der letzten Finanzkrise Einlageverluste von 40%).

Die 2. Rente wird zwar nach dem Umlageverfahren bezahlt, aber auf Individualkonten, die das private Sparen simulieren sollen. Sie ist außerdem noch an das Wirtschaftswachstum und das durchschnittliche Lebensalter gebunden, so dass man - auch ohne formelle Altersbegrenzung - gegebenenfalls länger arbeiten muss! Darüber hinaus gibt es natürlich private Versicherungen.

Wer wissen will, wohin MdB steuert, täte gut daran, mal einen Blick nach Schweden zu werfen. Zumal wenn man weiß, dass das schwedische System offenbar beim Gesetz vom 6.Mai 2004 über die Vermögensverwaltung der Sozialversicherung Pate stand (und das BIT damals bereits eine Kapitalbeteiligung der Versicherten vorgeschlagen hatte).
(*) La réforme du système de retraite suédois. Premiers résultats, O.Settergren (kann mühelos „gegoogelt” werden)

 

L’énergie est un service public! Non à sa privatisation!

Le mardi 2 mars, une délégation de la section de Luxembourg-Ville de déi Lénk a rencontré des représentant-e-s des délégations du personnel et des organisations syndicales auprès de la Ville de Luxembourg.
L’échange de vues a porté sur le projet de la majorité échevinale DP-déi Gréng de transférer la gestion des réseaux d’énergie vers une société anonyme, ainsi que sur la mobilisation du personnel et des syndicats qui les représentent.
A l’instar de la délégation du personnel, déi Lénk estime que cette forme de privatisation se fera au détriment non seulement des agents communaux, mais également des citoyens. La logique de la rentabilité financière est incompatible avec les impératifs du service public.
Voilà pourquoi déi Lénk salue l’initiative prise par la délégation du personnel de provoquer un référendum. Nous estimons en effet qu’il est légitime que les citoyens puissent se prononcer sur le statut d’un bien public qui est le leur.
Nous condamnons également les tentatives du collège échevinal de mettre la pression sur les agents communaux ou de les mettre devant le fait accompli, ainsi que de chercher des subterfuges invalidant le référendum.
Le conseil échevinal est conscient que la récolte des signatures pour provoquer le référendum est un réel succès, tout comme il est conscient de l’attachement des citoyens à ce service public, ce qui a notamment été révélé par une enquête de l’institut TNS-Ilres.
De toute évidence, la délégation de déi Lénk et les représentant-e-s du personnel du personnel partagent l’avis qu’il faudra une mobilisation citoyenne accrue, surtout dans l’optique de la tenue du référendum.
Pour sa part, la section de Luxembourg-Ville de déi Lénk a assuré qu’elle soutiendra massivement cette campagne de maintien de l’énergie dans le champ du service public.
(Communiqué par déi Lénk Sektioun Stad)

 

Die Regulierung hat nicht stattgefunden

Frank Jost - Aus der Visite der deutschen Bundeskanzlerin in Luxemburg ist mehr als ein Anstandsbesuch geworden. Das kapitalistische Europa zweifelt an seiner Wirtschafts- und Finanzpolitik. Die Verschuldungskrise des kleinen Griechenland - 3% des europäischen BIP - brachte unerwartet starke Erschütterungen. Das Abgleiten des Euro ist dabei das geringste Problem für Mister Euro und für Frau Exmark, denn es reguliert das Verhältnis zu Dollar, Yen und Yuan und stimuliert die Exportindustrie.

Die griechische Krise offenbart erschreckende Schwächen des Systems. Die Satzungen in der Eurozone erlauben es nicht, einem Euroland unter die Arme zu greifen. Ein Anruf des Internationalen Währungsfonds durch Papandreu käme dem Verhalten von Entwicklungsländern gleich und würde die ganze Union unglaubwürdig machen. Adieu Objektive von Lissabon, in diesem Jahr zum stärksten Wirtschaftsraum zu werden, an die ohnehin niemand mehr glaubt.

Europa hat keine eigene Wirtschaftspolitik und konnte im letzten Krisenjahr nur dadurch eingreifen, dass es die eigenen Maastricht-Regeln außer Kraft setzte und Geld nach Osteuropa in die Länder ohne Euro schickte. Dass die schwächsten der EU-Ökonomien im zweiten Jahr der Krise viel mehr Schwierigkeiten haben würden, wieder auf die Beine zu kommen, war eigentlich zu erwarten. Jetzt fordern die deutschen Liberalen, Hellas über Bord in die Ägäis zu schubsen.

Europa hat auch deshalb keine Wirtschaftspolitik, weil es der deutschen Forderung nach Unabhängigkeit der Zentralbank von der Politik nachgekommen war. Eine Inflationsschwelle bis zu 4%, wie Strauss-Kahn sie angedacht hat, ist für die Frankfurter Banker ein rotes Tuch. Da wird auch Trichet sich nicht darüber hinwegsetzen. Inflationskontrolle ist das höchste - eigentlich das einzig bestimmende - Credo und Confiteor.

Vor allem aber zeigt die Spekulation auf den vermeintlichen griechischen Staatsbankrott in aller Deutlichkeit, dass die Blasen prall gefüllt sind und keine Regulierung stattgefunden hat. Jetzt erst will man sich, in ständigem Defensivkampf, Maßnahmen einfallen lassen.

Deshalb ist der Vorschlag der Kanzlerin, einen europäischen Währungsfonds zu schaffen, erstaunlich, denn er umgeht die Frankfurter Zentralbanker. Er ist ein Eingeständnis einer verfehlten Politik, aber auch ein Mittel zur imperialistischen Gängelung der Schwachen in Europa.

 

Pétition pour l'autodétermination de la femme: Si je veux!

Le gouvernement nous annonce une réforme de la loi de 1978 sur l’information sexuelle, la prévention de l’avortement clandestin et la réglementation de l’interruption de la grossesse.
Allons plus loin! Laissons enfin le choix aux femmes!

Dans le souci
- de la dépénalisation de l’interruption volontaire de grossesse (IVG) pour la femme,
- du respect du droit à l’auto-détermination de la femme,

Nous contestons dans le «Projet de loi 6103 portant modification de l’article 353 du Code pénal»:
- le maintien de la pénalisation de l’interruption volontaire de grossesse;
- le maintien d’indications (pour des raisons de détresse d’ordre physique, psychique ou social), qui limitent l’accès à l’IVG;
- l’introduction d’une 2e consultation obligatoire dans un centre agréé;
- le maintien d’une clause de résidence de trois mois.

Nous exigeons que toute femme, sans discrimination aucune, en cas de grossesse non-désirée, et qui ne veut pas mener à terme cette grossesse:
- ait la garantie légale d’avoir, pendant un temps déterminé, accès à une IVG;
- ait accès à une consultation préalable de qualité si elle le souhaite;
- puisse profiter d’un accompagnement psycho-médical et d’un suivi post-IVG;
- bénéficie d’un remboursement des frais par la Caisse Nationale de Santé.

www.sokrates.lu/node/2487/page/7

 

Fin du dialogue social?

JR - C’est ainsi qu’est titré un communiqué des 4 syndicats luxembourgeois FNCTTFEL, Syprolux, OGBL et LCGB, signataires du contrat collectif chez CFLCargo.
Alors que le 19 février, CFLCargo s’est mis au X en joignant une alliance européenne nommée Xrail et regroupant six autres compagnies (CD Cargo, DB Schenker, Green Cargo, Rail Cargo Austria, CFF Cargo et SNCB Logistics) avec pour but un trafic plus rentables des wagons isolés à travers l’Europe, les syndicalistes ont eux fait éclater la réunion des délégués avec la Direction Générale le 26 février. Les délégués refusent en effet de poursuivre le dialogue social avec les responsables de CFLCargo tant que l’étude effectuée par le consultant allemand Stremler n’a pas été abandonnée. Cette étude a pour but la restructuration de CFLCargo en réduisant massivement le nombre des salarié(e)s engagé(e)s.
Les syndicalistes reprochent au consultant d’avoir complètement désorganisé le trafic fret et de mettre en danger la sécurité du travail ainsi que la sécurité ferroviaire. La direction de CFLCargo est donc appelée à rompre avec ce consultant au risque de voir la mobilisation syndicale se durcir si tel n’est pas le cas. Le printemps s’annonce chaud chez CFLCargo. Avec le slogan «Evitez la débâcle, Stop Stremler», les syndicats lancent un premier piquet de protestation. Rendez-vous le 12 mars à 8.30 h devant le parvis de la gare d’Esch-sur-Alzette, lieu du bâtiment administratif de CFLCargo.

 

Heute die Griechen, morgen wir?

Anlässlich des Staatsbesuchs von Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou in Deutschland äußerte Sahra Wagenknecht, Mitglied des Parteivorstands der LINKEN, scharfe Kritik an der Bundesregierung. Die Erpressungspolitik gegenüber der griechischen Bevölkerung bezeichnet sie als Vorgeschmack auf den bevorstehenden Sozialabbau in Deutschland. Wagenknecht erklärte:

„Für die Bundesregierung ist klar: Damit sich Banken an der Spekulation auf einen Staatsbankrott Griechenlands eine goldene Nase verdienen können, müssen die Löhne und Renten der griechischen Bevölkerung brutal gekürzt und die Verbrauchssteuern erhöht werden. Mit dieser Erpressungspolitik macht Kanzlerin Merkel erneut deutlich, wer ihrer Meinung nach für die Krise bezahlen soll. Diese Politik dürfen wir aus eigenem Interesse nicht akzeptieren. Die verbreitete Behauptung, die Griechen hätten über ihre Verhältnisse gelebt, ist falsch und wird sich schon morgen gegen Arbeitslose, Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner in Deutschland richten.

Die von Westerwelle, Sarrazin & Co. betriebene Hetze gegen Arme bietet bereits einen Vorgeschmack darauf. Gleiches gilt für die dreiste Forderung aus den Reihen der CDU, Griechenland solle seine Unternehmen, Gebäude oder sogar Inseln verhökern, damit die überzogenen Ansprüche der Gläubiger bedient werden können. Diesem Privatisierungswahn muss Einhalt geboten werden, indem wir auch in Deutschland gegen die zynische Bereicherungspolitik zugunsten einer reichen Finanzelite protestieren. Die nächste Gelegenheit dazu ist am 20.März, wenn in Essen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!” demonstriert wird.”

 

Solution raisonnable

(Ahmet Dere, Congrès National kurde) Tout d'abord, il est nécessaire d'accepter et de reconnaître que la question kurde est à résoudre sans perdre du temps. Certes, la Turquie est concernée au premier plan par cette question, mais de façon générale, tous les pays de l’Union européenne ont une part de responsabilité. Surtout depuis le début du 21ème siècle, qui marque le début de négociations entre les Européens et la Turquie, la résolution de cette question est de plus en plus prégnante dans l’UE.

Malgré le poids sans cesse croissant de la question kurde pour l'Europe, les politiques européennes ne s'en emparent pas pour trouver une résolution. Au contraire, elles se durcissent de plus en plus, niant ainsi une solution raisonnable. Actuellement, ce qui se passe en Belgique, en Italie et en France mène l’UE vers une impasse. La criminalisation des responsables politiques kurdes et de leurs institutions ne fait que rendre encore plus difficile la résolution pacifique de la question kurde. Cela ne correspond ni aux intérêts ni aux critères européens. (…)

Nous avons appris de l’histoire que, pour être efficace sur la scène internationale, il faut garder et reconnaître son poids au Moyen Orient. La force qui ne respecterait pas cette région importante du monde, n’a guère de chance d’être efficace dans les autres régions de notre continent.

Aujourd’hui les Kurdes constituent une force considérable qui se développe de plus en plus au Moyen Orient. La diaspora kurde qui est dispersée dans le monde renforce aussi cette position des Kurdes. Donc, surtout pour les pays Européens, il est dans leur intérêt de bien prendre en compte l’avenir de ce peuple. (…)

Je pense, surtout pour les autorités de l’Union européenne, que le temps d'une réflexion en profondeur sur la question kurde est arrivé. Cette question n’est pas liée à l’adhésion de la Turquie à l’UE. La résolution de la question kurde, ou sa non résolution, n’exige ni l’adhésion ni l’éloignement de la Turquie à l’Union européenne. Ainsi, la criminalisation des responsables politiques kurdes et de leurs organisations n'a pour conséquence que de discréditer l’image démocratique des pays européens. (…)

http://farasinfr.blogspot.com/

 

kurz gesagt - en bref

Wie die EU in der Krise versagt
 

In Zusammenarbeit mit dem transform!-Netzwerk veröffentliche kürzlich die internationale „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik” die neueste Ausgabe des alljährlich erscheinenden EuroMemorandums. Unter dem Titel „Europa in der Krise: Wie die EU in der Krise versagt” wird eine integrierte europäische Strategie beschrieben, welche die von den Mitgliedstaaten bereits aufgelegten Rettungsprogramme stärkt und eine weiterreichende Transformation fördert, die auf Vollbeschäftigung mit guter Arbeit, soziale Gerechtigkeit, den Abbau von Armut und sozialer Ausgrenzung, ökologische Nachhaltigkeit und internationale Solidarität ausgerichtet ist. Das integrale Euro-Memorandum kann man hier lesen: http://www.memo.uni-bremen.de/docs/DEUTSCH_EUROMEMORANDUM2009_2010.pdf

«Google Street View»: préserver les droits des personnes concernées 
 

Sur son site Internet www.google.lu/streetview sont listées les localités concernées par les prises de vue de Google au Luxembourg. Suite à la demande de plusieurs personnes souhaitant exercer leur droit d'opposition relatif à la publication d'images de leur habitation, la Commission nationale de la Protection des Données met à disposition une lettre-type à adresser à Google que vous trouvez ici: http://www.cnpd.public.lu/fr/actualites/national/2009/09/google-street-view/index.html

Strasbourg: pas de débat public sur les OGM

Le Parlement européen a rejeté la proposition du groupe GUE/NGL (Gauche Unie Européenne/ Nordic Green Left) d'un débat avec la Commission sur les OGM. Suite à l'approbation la semaine dernière par la Commission de la pomme de terre génétiquement modifiée Amflora, le groupe GUE/NGL a demandé un vote par appel nominal mardi dernier sur l'ajout de la question à l'ordre du jour de la séance plénière au Parlement européen à Strasbourg. En dépit de l'opinion publique et des inquiétudes exprimées quant à la manière avec laquelle Barroso a fait passer l'accord controversé sur la pomme de terre génétiquement modifiée via une procédure écrite la semaine dernière, une majorité de députés a rejeté la proposition de débattre ouvertement de la question. A part le groupe de gauche, celui des verts et 2/3 des libéraux ont voté pour un débat, le PPE (la droite), le S&D ( socialistes) et 1/3 des liberaux ont voté contre. Il n'y aura donc pas de débat sur le sujet...

Frauenstraflager Flußbach 1941-1945

Während Hinzert als KZ für luxemburgische Männer im Widerstand bekannt und in der nationalen Gedenkkultur verankert ist, ist der Name Flußbach den meisten fremd. Es handelt sich um ein Polizeihaftlager für Frauen bei Wittlich, in dem für zahlreiche luxemburgische Frauen eine oft lange Lagergeschichte während der Nazidiktatur begann. Am Sonntag dem 14. März findet um 14 Uhr eine Ortsbegehung auf dem ehemaligen Lagergelände statt, wo nichts mehr von dem einstigen Barackenlager zeugt. Anschließend liest Melanie Noesen um 16 Uhr in der Synagoge in Wittlich Textpassagen aus den Memoiren der luxemburgischen Widerständlerinnen Madeleine Weis-Bauler und Yvonne Useldinger, mit Kommentaren von Dr. Kathrin Mess. Eine weitere Lesung findet am 19. März um 19:30 Uhr in der Gedenkstätte in Hinzert statt, erneut mit Kathrin Mess (Vortrag und Kommentare), Melanie Noesen (Lesung) und Hany Heshmat (musikalische Begleitung).

 

Agenda - Agenda

Jusqu’au 4 avril, Centre de Documentation sur les Migrations Humaines, Gare-Usines, Dudelange. Un monde de femmes en chemin, exposition de photographies de Danilo De Marco. Du jeudi au dimanche de 15 à 18 hrs. Org: Ville de Dudelange, Frères des Hommes, CDMH.

Sonntag 14. März, 14 bis 18.30 Uhr; Maison du peuple, Esch/Alzette: 7. ordentlicher Kongress von déi Lénk

Dimanche 14 mars, 15 hrs, Centre de Documentation sur les Migrations Humaines, Gare-Usines, Dudelange: Rencontre-débat «Femmes d’ici et d’ailleurs en migration». Org: Ville de Dudelange, Frères des Hommes, CDMH.

Mardi 16 mars, 20.30 heures, Cinémathèque, place du Théâtre, Luxembourg: „Camicie verdi”, film documentaire de Claudio Lazzaro sur la Ligue du Nord, sous-titres en anglais, débat animé par Sébastien Louis en présence du réalisateur. Org: Luxembourg against racism

Mercredi 17 mars, 19 hrs, Salle des fêtes de l’Athénée, 24 bd Pierre Dupong, Luxembourg-Merl: L’approche par compétences: mystification ou progrès? Conférence par Nico Hirtt, enseignant agrégé en physique et mathématique dans le Brabant Wallon, membre fondateur de l’APED (Appel Pour une Ecole Démocratique), auteur de livres sur la politique scolaire dont «Le tableau noir» et «Les nouveaux maîtres de l‘école». Org: SEW-OGBL, FGIL, Ligue de l’enseignement.

19, 20 et 21 mars 2010, Luxexpo, Luxembourg-Kirchberg: 27e Festival des Migrations, des cultures et de la citoyenneté. 10e Salon du livre et des cultures. www.clae.lu

 

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