N° 340 - Inhalt Sommaire
- Juncker ignoriert die wahren Probleme unseres Landes.
- „Pour Elise“
- Enovos: Verpasste Chance
- Die griechische Linke nach den Wahlen vom 6. Mai
- Krise in «die Linke»
- Croissance ? Laquelle ?
- Le Fonds Monétaire International en opposition
- Lettre de Jean-Luc Mélenchon au premier ministre (extraits)
- Le Luxembourg persiste et signe son rejet des Roms
- IDAHO-Tag ist am 17. Mai
- En bref
- Agenda
Juncker ignoriert die wahren Probleme unseres Landes.
Am 9. Mai kam die neu gewählte Nationale Koordination von déi Lénk erstmals zusammen. Neben einigen statutarischen Punkten, wie z.B. der Wahl eines neuen Koordinationsbüros, stand dieses erste Treffen ganz im Zeichen der Rede zur Lage der Nation von Premierminister Juncker.
Nach einer Einführung in die Rede des Premiers und die darauf folgende Parlamentsdebatte durch unseren Abgeordneten Serge Urbany, widmete sich die Diskussion vor allem drei, der in der Rede angesprochenen, Aspekten: der Haushaltspolitik, der ungerechten Steuerpolitik und der desolaten Wohnungsbaupolitik.
Beim Staatshaushalt waren sich alle Anwesenden einig, dass die aktuelle Lage dramatisiert würde, um so eine verängstigte Bevölkerung für unsoziale Reformen gefügig zu machen. Es hätte sich erneut gezeigt, dass dieser Regierung der politische Wille fehle, um mit einer umfangreichen und vor allen Dingen gerechteren Steuerpolitik die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und der Großregion selbst in die Hand zu nehmen.
Vor diesem Hintergrund belaste die Erhöhung der Solidaritätssteuer vor allem das Salariat und würde von über 80% der Betriebe in Luxemburg nicht geleistet. Somit würde bei der Besteuerung erneut ein großer Teil des Reichtums ausgeklammert und die Verantwortung allein auf die Lohnabhängigen übertragen, so Mitglieder der Nationalen Koordination. Diese Regierung fördere maßgeblich den Zerbröckelungsprozess der innergesellschaftlichen Solidarität, was sich auch an Junckers abfälligen Bemerkungen gegenüber den Arbeitslosen festmachen ließe.
Da sei es auch nicht verwunderlich, dass Juncker die desolate Bilanz der Regierung in der Wohnungsbaupolitik auf unredliche Art und Weise mit einem angeblichen Mangel an Solidarität in der Bevölkerung zu vertuschen versuche. Dabei scheine er zu vergessen, dass die von ihm geführten Regierungen bisher keine nennenswerten Anstrengungen unternommen hätten, um die Immobilienspekulation zu bekämpfen. Die Gemeinden hätten die Angebote, ihnen beim sozialen Wohnungsbau unter die Arme zu greifen, nicht angenommen.
„Pour Elise“
Frank Jost – Die immer freundliche Elise Lucet moderiert die Hauptnachrichtensendung auf France2 von 13 bis 13 Uhr 40 Uhr. Zusätzlich macht sie Investigationsjouralismus. Die Sendung „cash – investigation“ auf France2 brachte letzte Woche einen Beitrag über die Steuerflucht der großen Unternehmen. Die BBC übernahm die Sendung in einer vränderten Form, die der Autor dieser Zeilen nicht gesehen hat. In der Sendung auf France2 kommt auch Finanzminister Frieden zu Wort. Sein Auftritt war aber nur ein Ausschnitt eines längeren Gesprächs mit Elise Lucet.
Die Ausstrahlung veranlasste nun wieder Frieden, seinem Unmut über den „unseriösen Journalismus“ von Elise Lucet in einer Pressekonferenz Luft zu machen, die eigentlich den Ecofingipfel zum Thema hatte, auf dem Luxemburg und Österreich eine Direktive zur schärferen Kontrolle der Sparguthaben im Ausland blockiert hatten.
Die Franzosen wollen also wieder einmal über den sauberen Finanzplatz Luxemburg herfallen! Ein Teil der Presse, u.a. auch das „tageblatt“, übernahmen wenigstens zum Teil Friedens Medienschelte oder warfen ihm ungeschicktes Verhalten vor. Aber worum es eigentlich in der Sendung ging, ist aus der Tagespresse nur undeutlich zu erfahren.
Lucet nahm als Beispiel 3 große internationale Gesellschaften, darunter die französische Gruppe Wendel, die früher mal die lothringische Stahlindustrie kontrollierte. Wenn Wendel satte Profite macht transferiert sie diese als Darlehen in eine Briefkastenfirma in Luxemburg. Die Briefkastenfirma überstellt dem Sitz in Paris Zinsen. So werden die Gewinne von Wendel in Frankreich nicht besteuert, weil sie nicht mehr wirklich bestehen, da als Darlehen abgewandert. In Luxemburg werden sie als Anleihe auch nicht besteuert. Das ist konform mit dem europäischen Recht, sagt Frieden, wenn die luxemburgische Filiale (oder gleich ein Dutzend verschiedene Filialen) eine reale Existenz haben. Als die Journalisten in Luxemburg nachforschten, fanden sie aber nur eine einzige Sekretärin für ein ganzes Bündel von Firmen vor.
Vom Quotidien wurde kurz behandelt, dass es europaweit üblich ist, dass die großen Gesellschaften den Steuerverwaltungen ein „ruling“ vorlegen, ein finanztechnisches Konstrukt, das es erlaubt, ganz an den Steuern vorbei zu kommen oder diesen weitgehend aus dem Weg zu gehen. Dabei hilft Price-Waterhouse-Coopers mit seinen mehr als 1000 Mitarbeitern zählenden Filiale tatkräftig mit. Das ruling-Dossier wird von einem bestimmten Steuerbeamten behandelt, den man wohl eingehend instruiert hat. Wohl wird von einer anderen Gesprächspartnerin aus dem Steueramt unterstrichen, dass der gesetzliche Steuersatz ohne wenn und aber angewandt wird. Die Frage ist nur, was als versteuerbar gilt. Wenn die „assiette“ gering ist, spielt der Satz keine große Rolle mehr.
Der Beitrag in „cash-investigation“ trug durchaus zur Aufklärung bei. Wie es kommt, dass das Großkapital keinen Beitrag zur Finanzierung der Staaten mehr liefert, wird deutlich illustriert.
Ein kleiner b-mol muss dennoch angefügt werden. Ein Hauch von Chauvinismus haftet der Sendung an. Die französischen Kapitalisten benutzen Luxemburg als Steueroase. Das stimmt. Die in Luxemburg ansässigen Großbetriebe tun genau dasselbe in der Londoner city oder anderswo. 83% der Betriebe zahlen keine Steuern. Der kleine Frisör gehört wohl nicht dazu. Alles ist nach europäischem Recht legal...über die Briefkastenfirmen abgewickelt, ist es nicht legal. Aber das wird gleichermaßen von den nationalen Steuerämtern in Luxemburg wie in Paris-Bercy geflissentlich übersehen. Letzteres hat auch Elise Lucet übersehen.
Enovos: Verpasste Chance
déi Lénk haben zur Kenntnis genommen, dass der Stahlkonzern ArcelorMittal nach den Schließungen der Werke in Schifflingen und Rodange, dem Verkauf von Paul Wurth SA, nun seinen Anteil von 23,48% am Luxemburger Energiekonzern Enovos verkaufen will und sich damit weiter aus der Luxemburger Wirtschaft zurückzieht.
Dies wäre eine gute Möglichkeit für den Luxemburger Staat, seine Anteile auf über 48% zu erhöhen, um im Verbund mit der SNCI und LEO gemeinsam eine 2/3 Mehrheit an öffentlichem Besitz an der für die Luxemburger Energiewirtschaft so wichtigen Enovos zu besitzen.
Die Entscheidung der Regierung auf ihr Vorkaufsrecht zu verzichten ist unter diesem Blickwinkel für déi Lénk schlicht fahrlässig. Dass jetzt neben der öffentlichen Hand und anderen industriellen Betrieben erstmals eine finanzmarktorientierte Fondsgesellschaft zu einem bedeutenden Teil die Geschicke der Luxemburger Energieversorgung übernimmt, ist für déi Lénk inakzeptabel, da die Gewinnerwartungen einer Fondsgesellschaft unvereinbar sind mit dem Ziel einer nachhaltigen und ökologischen Energieversorgung.
déi Lénk fordern die Regierung auf, diese Entscheidung zu überdenken und von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. (10.5.2012)
Die griechische Linke nach den Wahlen vom 6. Mai
jlredondo.lu – Bevor die griechischen Parlamentswahlen in die zweite Runde gehen, lohnt es sich einen Blick zurückzuwerfen. Am 6. Mai zogen gleich drei Parteien links von der Sozialdemokratie in die Vouli (Parlament) ein.
Die kommunistische KKE konnte ihr Wähleranteil von 7,5% (21 Sitze) auf 8,5% (26 Sitze) steigern. Dieses Ergebnis liegt im Durchschnitt der nach dem Ende der Militärjunta erreichten Wahlresultate. Die KKE kann stets auf ein solides Wählerreservoir in den Industriezentren und in den strukturschwachen ländlichen Gebieten zurückgreifen. Zu einer die Gesellschaft real verändernden Kraft würden die vielen klassenbewussten KKE-Wähler aber nur dann werden, wenn die Parteiführung sie in eine linke Einheitsfront, in welcher konkreten Form auch immer, einbrächte. Leider vertritt diese Führung gegenwärtig dogmatische und sektiererische Positionen, wie man sie sonst wo in kommunistischen Parteien mit gesellschaftlichem Einfluss fast nirgends mehr antrifft.
Die Demokratische Linke DIMAR trat 2012 erstmals zu Parlamentswahlen an. Sie erreichte auf Anhieb 6,1% der Wählerstimmen (19 Sitze). Zwei Jahre vorher war DIMAR aus einer linkssozialdemokratischen Abspaltung von SYNASPISMOS entstanden, nachdem der Parlamentsabgeordnete Fotis Kouvelis die Strategie der Bündelung eines breiten Parteienspektrums der radikalen Linken innerhalb der SYRIZA-Koalition infrage gestellt hatte und im Kampf um den Parteivorsitz Alexis Tsipras unterlegen war.
Einen Erdrutschsieg konnte SYRIZA, die Koalition der radikalen Linken, einfahren. Ihr gelang das Bravourstück zweitstärkste Partei in der Vouli zu werden, noch vor der sozialdemokratischen PASOK. Ihren Stimmenanteil erhöhte sie von 4,6% auf 16,8%, die Zahl ihrer Abgeordneten von 13 auf 52. SYRIZA ist eine Bündnisstruktur von vielen kleineren kommunistischen, linkssozialistischen und linksgrünen Parteien und der größeren SYNASPISMOS, der Partnerpartei von DÉI LÉNK innerhalb der PARTEI DER EUROPÄISCHEN LINKEN. Den Erfolg bei den Wahlen dürfte SYRIZA einer richtigen politischen Linie zu verdanken haben: offensive Einheitsfrontpolitik mit wiederholten Angeboten an KKE und DIMAR; konsequente Ablehnung der Austeritätspolitik und des mit der Troika ausgehandelten Memorandums; Kampf für den Verbleib in Eurozone und EU, aber unter ganz anderen Voraussetzungen wie bisher.
Krise in «die Linke»
Die Ausbootung von « die Linke » aus den Landtagen von Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, der Kampf um den Vorsitz der nationalen Partei und sogar ihre mögliche Spaltung rufen verschiedene Reaktionen hervor. Eine davon ist die der «antikapitalistischen Linken», einer Strömung innerhalb der Linken. Goosch bringt einen Auszug aus deren Stellungnahme vom 13.Mai.
(…) Der Führungsstreit ist vielmehr selbst eine Folge der Krise der Partei und nicht ihre Ursache.
Denn die Wahlniederlage der LINKEN in NRW - und auch in Schleswig-Holstein - hat tieferliegende Ursachen. Sie ist primär eine Folge der Vernachlässigung des Parteiaufbaus, der fehlenden außerparlamentarischen Mobilisierungen und der mangelnden gesellschaftlichen Verankerung in den westdeutschen Bundesländern. Es ist uns in NRW nicht gelungen, die halbe Millionen Wählerinnen und Wähler des Jahres 2010 für gesellschaftliche Veränderungen zu mobilisieren. Es reicht eben nicht, sich von den Wählerinnen und Wählern mit einem Mandat ausstatten zu lassen, denn auch die besten
Gesetzesinitiativen haben bei fehlenden parlamentarischen Mehrheiten und fehlenden außerparlamentarischen Bewegungen und Initaitiven keine Chance auf Realisierung.
Durch die Konzentration auf den Parlamentarismus, Wahlkämpfe und die Arbeit in den Kommunalparlamenten hat die Partei in NRW die Arbeit an der Basis und in den Bewegungen vernachlässigt. Bei 400 linken Kommunalmandaten auf verschiedenen Ebenen in NRW, die auf rund 8000 vielfach passive Mitglieder kamen, wurden viele Aktivistinnen und Aktivisten aus den Basisorganisationen durch die Kommunalparlamente regelrecht aufgesogen, ohne dass entsprechend Aktive nachrückten. Die Chancen gesellschaftlicher Verankerung durch die Besetzung kommunaler Positionen konnten so nicht genutzt werden, vielmehr war eine Zersplitterung und Schwächung der Parteistrukturen und der Verlust kommunaler Abgeordneter für die Partei die Folge. Gleichzeitig ist es nicht gelungen, die Masse der Parteimitglieder in die Aktivitäten
hereinzuziehen oder ihnen entsprechende Möglichkeiten eines Engagements auch jenseits der zeitaufreibenden Gremienarbeit aufzuzeigen. Auch der engagierte Wahlkampf in NRW ruhte so auf vergleichsweise wenigen Schultern.
(Die ganze Stellungnahme in http://www.antikapitalistische-linke.de/article/502.lehren.html)
Croissance ? Laquelle ?
ah - Soudain, tout le monde semble d’accord : il faut de la croissance. L’austérité autoritaire ne permet pas de sortir de la crise. Une récession durable ne servira guère l’équilibre budgétaire. En même temps, les élections en France et en Grèce, les mouvements de protestation sociale, les prises de position d’économistes critiques, les appels de syndicalistes menacent le dogmatisme arrogant des « élites » européennes.
Si tous se servent du même mot, il est fort à parier qu’ils n’entendent pas tous la même chose. Le terme de croissance est profondément ambigu. On se rappellera que l’Union Européenne dispose déjà d’un « Pacte de stabilité et de croissance » - depuis le Conseil Européen d’Amsterdam en 1997 ! Le terme de croissance est profondément ambigu. Il s’agissait déjà essentiellement de garantir l‘élibre budgétaire. La rigueur devait servir la « croissance ». Les gouvernements qui s’accrochent à la doxa néolibérale, comme celui d’Allemagne, voudront maintenir cette liaison improbable entre l’austérité et la « croissance », par l’habituelle politique de l’offre : allègement des « charges » des entreprises, par une « assouplissement » du droit du travail et d’autres « réformes structurelles » contre l’Etat social. D’autres insisteront sur la « demande » sans préciser laquelle.
Or, pour réduire les injustices sociales et corriger un partage de la valeur ajoutée en défaveur du salariat, il faudrait augmenter et harmoniser vers le haut les salaires et les retraites, renforcer les droits du travail et des travailleurs. Pour renforcer la demande publique il faudrait financer des investissements considérables, qui se seraient pas possibles sans une tout autre redistribution des richesses.
Une autre question, non moins décisive : comment concilier croissance et développement durable ? L’enjeu est pourtant central. : « comment inventer un modèle de développement humain rompant avec la marchandisation effrénée, pour répondre aux besoins sociaux, et rompant avec une exploitation sans retenue des ressources naturelles ? » (Harribey e.a., Les enjeux d’une transformation écologique qui soit sociale, Les économistes atterrés, Changer d’économie).
Pour cela, il faudrait à la fois soumettre les « marchés » aux exigences de la démocratie, (ré-) instaurer la fonction sociale et écologique de la fiscalité, réduire les inégalités sociales.
Le Fonds Monétaire International en opposition
Frank Gilbertz - Pour le Grand-Duché il va falloir mettre les pendules à l’heure. C’est bizarre! Car ce petit pays riche, voire même le pays le plus riche du monde, connaissait jusqu’à présent un standard de vie assez élevé. Ses citoyens vivaient bon, peut-être qu’ils vivaient même sur des grands pieds. Maintenant, selon l’argumentation du FMI, ces circonstances sont néfastes pour le futur développement économique du Luxembourg.
Il faut prendre le stylo rouge et rayer quelques instruments socio-économiques qui jusqu’à présent aidaient la population active et/ou retraitée de suivre un standard de vie dont les coûts ont manifestement changé pendant au moins la dernière décennie. L’introduction d’une monnaie commune, donc l’EURO, a donné lieu à des adaptations financières difficilement digestes pour les particuliers.
Cependant, les pères de l’Europe et de l’EURO démentent que la monnaie commune soit à l’origine de problèmes financiers dans la vie quotidienne de certains particuliers. Il est faux de parler de certains particuliers, vu que la masse des gens qui se retrouvent dans une situation financière inquiétante, voire même précaire, croît au jour le jour.
Maintenant, le Fonds Monétaire International suggère au Grand-Duché de revoir la façon dont il paye et adapte les pensions, suivant l’indexation et l’ajustement, et il recommande d’abolir au plus vite le système de l’indexation à la luxembourgeoise. Selon le FMI aucun autre pays du monde entier ne pourrait faire exemple d’un tel système social.
Plus loin encore, le FMI propose de retirer du système de l’indexation les produits alimentaire ainsi que les produits pétroliers. A quoi donc servira encore notre système d’indexation si dorénavant les produits les plus importants destinés à la justification de l’indexation, voire l’alimentation, disparaissent? Bizarre!
Rappelons une fois que le FMI fut créé en 1944, entre autres pour surmonter les dégâts financiers causés par le crash de 1929. Les devoirs principaux du FMI étaient donc de «promouvoir la coopération monétaire internationale, de garantir la stabilité financière, de faciliter les échanges internationaux, de contribuer à un niveau élevé d’emploi, à la stabilité économique et de faire reculer la pauvreté».
Et bien…: à bon entendeur, salut!
Lettre de Jean-Luc Mélenchon au premier ministre (extraits)
Monsieur le Premier Ministre, Cher camarade,
L'élection de François Hollande et votre nomination ouvrent une possibilité pour qu'enfin les exigences de notre peuple soient entendues. Composante décisive de la victoire, les nôtres veulent recueillir les fruits du changement.
(…)
Par la loi, il est possible dès à présent de stopper l’hémorragie industrielle grâce à :
• L'interdiction des licenciements boursiers et suppressions d’emplois dans les entreprises bénéficiaires. Cette mesure de bon sens économique vise à empêcher des saccages comme ceux de Continental ou Samsonite. Elle empêcherait les actionnaires de préparer de nouvelles suppressions d’emplois dans des groupes bénéficiaires, de l’automobile (PSA, Renault etc), à la chimie (Sanofi-Aventis) en passant par les banques.
• La création d'un droit de véto des élus du personnel en cas de fermeture ou délocalisation et l'obligation d'examiner les propositions des salariés. Ces droits nouveaux des travailleurs permettraient par exemple aux salariés de l'automobile de Sevelnord ou de PSA Aulnay de faire entendre leur point de vue à des actionnaires jusqu'ici tout puissants.
• Un droit de préemption de l'activité par les salariés réunis en coopérative, avec un soutien juridique et financier public, comme le réclame depuis plus de 600 jours les salariés de l'usine Univelever-Fralib. Un tel droit aurait aussi permis d'envisager sous une perspective autrement plus positive la reprise de l'activité de SeaFrance.
• L'adoption de sanctions pour punir les atteintes aux"éléments essentiels du potentiel économique de la Nation" prévues à l’article 410-1 du code pénal. Parmi ces sanctions devrait figurer la réquisition des sites industriels d'intérêt général en danger. C'est le cas d’ArcelorMittal à Florange où l'arrêt des hauts fourneaux menace la souveraineté industrielle de la France en matière d'acier. Un tel droit de réquisition empêcherait également le dépeçage d'Arkéma, leader français du PVC. Il permettrait également de dissuader des entreprises comme Alstom de se séparer d'activités hautement qualifiées comme la fabrication des ailettes de turbines. (…)
(15.5.2012)
Le Luxembourg persiste et signe son rejet des Roms
Goosch – Dans une lettre Karin Waringo, présidente de Chachipe s’insurge contre la réponse de la ministre de la famille à une question parlementaire d’Anne brasseur concernant la stratégie luxembourgeoise à adopter envers les Roms.
(…) la date limite qui avait été convenue lors du Conseil européen du 23 et 24 juin 2011 pour l’élaboration ou l’actualisation des stratégies nationales pour l’intégration des Roms était fin 2011, et (…) le Luxembourg n’a pas respecté cette date.
La stratégie présentée par la Commission européenne constitue un programme cadre. Dans son introduction, la Commission européenne affirme clairement qu’elle constitue uniquement un cadre et invite les Etats membres « à adopter ou à élargir, en fonction de la taille des populations roms vivant sur leurs territoires et de leurs points de départ respectifs, une approche globale de l'intégration des Roms (…).
Malheureusement, nous constatons que le gouvernement luxembourgeois a pris la démarche inverse. En considérant, qu’il n’y a pas de chiffres officiels concernant la présence de Roms au Luxembourg, et que la collecte de telles données serait interdit, « [qu’a]ucun ressortissant étranger, citoyen communautaire, ne s'est déclaré officiellement faisant partie de ce groupe », et que l’élaboration de « politiques spécifiques pour un groupe ethnique particulier fondées sur un style de vie spécifique ou sur l'ethnicité » serait contraire aux usages politiques nationaux (voir la stratégie luxembourgeoise), le gouvernement a cherché à se dédouaner de ses responsabilités.(…)
(…) nous considérons que le Luxembourg persiste dans la politique centenaire de rejet et de déni envers les Roms qui sont dès lors dans l’impossibilité de se fixer au Luxembourg et de vivre ouvertement leur identité.
Nous avons soumis nos commentaires sur la stratégie luxembourgeoise à la Commission européenne qui nous a assuré qu’ils seront pris en compte lors de son évaluation. (…)
Par ailleurs, nous rejoignons les critiques exprimées par d’autres associations ainsi que des membres du parlement européen regrettant le manque de stratégies ciblées pour combattre l’antiziganisme et de mesures pour renforcer le respect des droits des Roms.»
IDAHO-Tag ist am 17. Mai
Rosa-Lëtzebuerg - Der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie, so die übersetzte Bedeutung des Akronyms, wird jährlich am 17. Mai als Erinnerung an das Jahr 1990 gefeiert, in dem die Weltgesundheitsorganisation WHO beschlossen hatte, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel zu streichen. Das Ziel dieses Gedenktages ist es, Respekt und Rechte für Homo- und Transsexuelle einzufordern. In 6 Ländern der Erde steht Homosexualität immer noch unter Todesstrafe, in 6 weiteren ist anzunehmen, dass diese das Höchststrafmaß ist.
"Der IDAHO ist ein wichtiger Termin um unsere Forderungen zu unterstreichen und gegen Diskriminierung zu kämpfen", so Laurent Boquet von der Vereinigung Rosa Lëtzebuerg, "solange Parteipräsidenten, deren Gemeinderäte bzw. andere Funktionäre von luxemburgischen Parteien sich öffentlich homophob äußeren und unsere Regierung den Gesetzeswurf zur Homoehe im Dornröschenschlaf belässt, sind solche Mahntage, nicht nur im Ausland, sondern auch in dem sonst so fortschrittlichen Luxemburg, von höchster Wichtigkeit".
Auch im Ausland gibt es Beispiele, die unterstreichen, dass es in Europa im weiteren Sinne immer noch Anlass zu solchen Initiativen gibt, so unter anderem die Festnahme zweier Männer in St. Petersburg, welche gegen eine Ende Februar beschlossene Verordnung verstoßen haben. Nach dieser ist es jetzt verboten, "in öffentlichen Aktionen" vor Minderjährigen über Homo-, Bi- und Transsexualität aufzuklären.
Am 17 Mai folgt Rosa Lëtzebuerg einer Einladung unserer Trierer Freunde und nimmt ab 14:00 an einem Flashmob der Vereinigung Schmit-z an der Porta Nigra teil. Wir laden alle Interessierten, egal welcher sexuellen Orientierung sie angehören und ob sie vergeben sind oder nicht, dazu ein, sich uns dort anzuschließen. Ab 14:30 Uhr könnt ihr auf dem Kornmarkt Karten mit persönlichen Messages gegen Homo- und Transphobie schreiben, diese an einem Ballon knoten und gegen 15 Uhr gemeinsam in den Himmel schicken, zur Erinnerung an die bunte Vielfalt, die es zu schützen und zu unterstützen gilt.
Rosa Lëtzebuerg, zusammen mit der Initiative "... och fir eis!" fordert außerdem alle Mitglieder und Sympathisanten auf, ihr Profil- und/oder Titelbild auf Facebook und Twitter am 17. Mai durch unser IDAHO-Logo zu ersetzen.
En bref kurz gesagt
Neues Koordinationsbureau von déi Lénk
Der Dringlichkeit des Wohnungsproblems Rechnung tragend, hat die Nationale Koordination am 9. Mai dann auch die Gründung einer Arbeitsgruppe zu diesem Thema beschlossen. Daneben wird es zwei weitere neue Arbeitsgruppen geben, die sich mit nachhaltiger Entwicklung und der Verteidigung unserer Grund- und Freiheitsrechte angesichts der wachsenden staatlichen und privaten Überwachungsapparate befassen werden.
In das neue Koordinationsbüro von déi Lénk wurden gewählt:
Thérèse Gorza - Frank Jost - Guy Kersch - Fabrice Lazzeri - Fabienne Lentz - John Rossi - Jeanne Schosseler - Claude Simon - Murray Smith - Serge Urbany - David Wagner
Appel à souscription «No Pasarán»
À l’occasion du 15ème anniversaire de l’inauguration du monument « No Pasarán » à la gare-Usines de Dudelange (8.11.1997), l’association « Amis des Brigades Internationales-Luxembourg » est en train de préparer une grande exposition sur les volontaires des Brigades Internationales partis du Luxembourg.
L’ABI-L a besoin d’un soutien financier pour pouvoir réaliser cette exposition. Si, en 1997, l’inauguration du monument « No Pasarán » a été possible grâce à une souscription populaire, nous voulons croire qu’en 2012 la réaction sera aussi favorable qu'alors.
Veuillez virer votre don sur le CCP de l'ABI-L: IBAN LU16 1111 1332 1029 0000 - Code BIC CCPLLULL, avec la mention « Expo Spuniekämpfer ».
Goosch 340…
…paraît dans sa version électronique e jeudi, 17 mai, jour férié. A cause de ce jour férié sa version-papier ne parviendra dans les boîtes à lettres que mardi.
Agenda
Vendredi, 25 mai 2012 à 19 heures au Ratelach à la Kulturfabrik au 116 rue de Luxembourg à Esch/Alzette, "(laisser-)/faire" – un demi-siècle de politique d’immigration avec Serge Kollwelter, co-fondateur de l’ASTI.
20., 22., 23..Mai 2012 jeweils um 20 Uhr, im Kulturhaus Niederanven, 145, route de Trèves, « Der Liebhaber » nach Harold Pinter mit Josiane Peiffer und Martin Engler. Org. Kulturhaus und Independant Little Lies. www.khn.lu
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Impressum Impressum
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